„Riesenproblem“: Babbel glaubt nicht an Bayern-Triple

Sebastian Mittag
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Der Bayern-Tag im Ticker: Hier bietet euch FCBinside einen kompakten Überblick, was beim FC Bayern los ist. Die wichtigsten News, Infos und Transfer-Gerüchte des Tages rund um den Rekordmeister. Und die Möglichkeit für euch, im Kommentarbereich die neuesten Entwicklungen zu diskutieren. Montag, der 2. März – auf geht’s!


„Riesenproblem“: Babbel glaubt nicht an Bayern-Triple

Der FC Bayern steuert nach dem 3:2-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund mit großen Schritten auf die nächste Meisterschaft zu. Elf Punkte Vorsprung bei noch ausstehenden Partien sprechen eine deutliche Sprache. Auch in der Champions League und im DFB-Pokal sind die Münchner weiterhin im Rennen. Für Markus Babbel steht dennoch fest: Das Triple wird es nicht geben.

Im Gespräch mit RTL machte der frühere Bayern-Profi seine Haltung klar. „Ich glaube, man kann ihnen gratulieren, ohne überheblich sein zu müssen“, erklärte der 53-Jährige. „Dortmund hat ihnen alles abverlangt und trotzdem sind es jetzt elf Punkte Vorsprung. Eigentlich kann man ihnen gratulieren, aber sie werden es nicht tun oder nicht annehmen, weil sie erst feiern, wenn es wirklich so weit ist.“

Trotz der dominanten Saison unter Vincent Kompany glaubt Babbel nicht an den ganz großen Wurf. „Nein, kein Triple“, stellte er klar. „Ich habe schon vor Wochen gesagt: Der VfB Stuttgart verteidigt seinen DFB-Pokalsieg. Deshalb kann es Bayern nicht werden. Aber sie wären sicher glücklich mit Meisterschaft und Champions League. Das wäre genug zum Feiern.“

Für Babbel liegt der Schlüssel zum internationalen Erfolg jedoch in einem klaren Problemfeld. „Das kann ein Riesenproblem werden, weil viele enge Spiele über Standards entschieden werden. Das Paradoxe bei Bayern: Sie sind brutal gefährlich im Angriffskopfball, schießen viele Tore nach Standards, bekommen aber auch viele Gegentore daraus“, betonte er.

Gerade in der Champions League könne diese Schwäche entscheidend sein. „Sie wollen nicht nur Deutscher Meister werden – da sind sie auf einem sehr guten Weg. Sie haben das Ziel, in der Champions League bis zum Schluss mitzuspielen. Da darfst du dir solche Gegentore nicht leisten. Es passiert aber immer wieder. Und das ist momentan ihre Achillesferse.“

„Hatten bereits elf Punkte Vorsprung…“: Bayern-Boss bremst Meister-Euphorie

Der FC Bayern hat mit dem 3:2-Erfolg im Klassiker bei Borussia Dortmund ein deutliches Zeichen im Titelrennen gesetzt. Elf Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger sprechen eine klare Sprache. Spätestens nach Joshua Kimmichs spätem Volley-Treffer im Signal-Iduna-Park schien die Meisterfrage für viele Beobachter beantwortet. Jetzt meldet sich Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen zu Wort.

Harry Kane und Lennart Karl jubeln
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„Sehr interessanter Spieler“: Nagelsmann öffnet WM-Tür für Bayern-Juwel Karl

Lennart Karl sorgt beim FC Bayern weiterhin für Gesprächsstoff und das längst nicht mehr nur in München. Mit seinen mutigen Dribblings, seinem Tempo und seiner Unbekümmertheit hat sich der 18-Jährige in den vergangenen Monaten auch ins Blickfeld von Bundestrainer Julian Nagelsmann gespielt. Drei Monate vor dem Start der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wird die Kaderfrage zunehmend konkreter – und Karls Name fällt inzwischen ernsthaft. Die Infos gibt es hier.

Lennart Karl
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WM-Triumph von Deutschland? Thomas Müller zeigt sich skeptisch

Thomas Müller blickt mit gemischten Gefühlen auf die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Der Weltmeister von 2014, der seine Karriere inzwischen bei den Vancouver Whitecaps fortsetzt, ordnet die Chancen der deutschen Nationalmannschaft nüchtern ein – und spart nicht mit kritischen Tönen. Hier geht es zum Artikel.

Thomas Müller
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Trotz Reservistenrolle bei Bayern: Goretzka bleibt für Nagelsmann gesetzt

Leon Goretzka spielt beim FC Bayern längst nicht mehr die Rolle, die er noch vor wenigen Jahren innehatte. Unter Vincent Kompany ist der 31-Jährige meist nur noch Ergänzungsspieler, sein Stammplatz im zentralen Mittelfeld ist verloren gegangen. Mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft 2026 schien diese Entwicklung seine Perspektive im DFB-Team zu trüben. Jetzt spricht Bundestrainer Julian Nagelsmann.

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