Nico Schlotterbeck steht in Dortmund vor einer richtungsweisenden Entscheidung – und beim FC Bayern sollen zwei einflussreiche Bosse große Stücke auf ihn halten.
Nach dem 2:3 im Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern rückt beim BVB eine Personalfrage zunehmend in den Mittelpunkt: Wie geht es mit Nico Schlotterbeck weiter? Der Vertrag des 26-Jährigen läuft noch bis 2027. Eine Verlängerung gilt jedoch keineswegs als sicher – vor allem dann nicht, wenn ein europäischer Topklub ernst macht.
Wie die BILD berichtet, sollen vor allem zwei prominente Namen in München seit Jahren große Bewunderer des Nationalspielers sein: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Beide trauen Schlotterbeck offenbar das Format für den FC Bayern zu.
Hoeneß soll bereits 2022, kurz vor Schlotterbecks Wechsel von Freiburg nach Dortmund, versucht haben, den Innenverteidiger doch noch nach München zu holen. Auch Rummenigge sieht laut BILD in ihm einen Spieler mit Bayern-DNA: Führungsspieler, Nationalspieler, Linksfuß mit herausragender Spieleröffnung und klarer Ambition auf höchstem Niveau.
Eberl setzt auf Upamecano
Dass Schlotterbeck im kommenden Sommer dennoch nicht in München aufschlägt, soll weniger an fehlendem Interesse als vielmehr an der sportlichen Prioritätensetzung liegen. Laut BILD war Sportvorstand Max Eberl bei dieser Personalie nicht vollends überzeugt und ging stattdessen beim neuen Vertrag von Dayot Upamecano all-in.
Für den FC Bayern ist die Innenverteidigung dennoch ein sensibles Thema. Perspektivisch könnte sich der Bedarf erneut ergeben – vor allem mit Blick auf die kommenden Transferperioden. Sollte Schlotterbeck seinen Vertrag in Dortmund nicht verlängern, würde sich spätestens 2026 oder 2027 ein neues Szenario ergeben. Dann wäre sogar ein ablösefreier Wechsel denkbar.
BVB-Angebot liegt vor – Entscheidung offen
Ein Vertragsangebot des BVB liegt Schlotterbeck bereits seit Monaten vor. Doch die sportliche Perspektive in Dortmund gilt als unsicher. Ein Wechsel zu einem internationalen Schwergewicht scheint realistischer zu werden – sofern konkrete Angebote eintreffen.

Für den FC Bayern bleibt die Personalie damit zumindest im Hintergrund spannend. Zwei einflussreiche Fürsprecher gibt es offenbar bereits. Ob daraus mehr wird, hängt vor allem von Schlotterbecks Entscheidung – und der strategischen Ausrichtung in München – ab.

