Bayern senkt Preis für Verkaufskandidaten – Chelsea zeigt Interesse

Vjekoslav Keskic
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Min-jae Kim könnte im Sommer zu einer spannenden Personalie beim FC Bayern werden. Wie BILD-Fußballchef Christian Falk berichtet, soll der Rekordmeister bei einem passenden Angebot grundsätzlich gesprächsbereit sein. Insbesondere der FC Chelsea wird als ernsthafter Interessent gehandelt – und wittert offenbar ein mögliches Schnäppchen.


Kim war 2023 für rund 50 Millionen Euro von der SSC Neapel nach München gewechselt. Inzwischen hat sich die Hierarchie in der Innenverteidigung jedoch verändert. Dayot Upamecano und Neuzugang Jonathan Tah gelten aktuell als erste Wahl, während der Südkoreaner eher die Rolle des Rotationsspielers einnimmt – auch wenn er weiterhin regelmäßig zu Einsätzen kommt.

Bayern würde Preis senken

Dem Bericht zufolge würde der FC Bayern bei möglichen Verhandlungen nicht mehr auf die ursprüngliche Ablösesumme pochen. Stattdessen soll man ab etwa 40 Millionen Euro verhandlungsbereit sein. Selbst Gespräche im Bereich von 30 Millionen Euro sollen intern nicht kategorisch ausgeschlossen werden.

Ein deutliches Signal, dass man die Situation realistisch bewertet. Dennoch betonen Verantwortliche demnach, dass kein akuter Verkaufsdruck besteht. Kim wird weiterhin als wertvolle Option hinter den Stammkräften geschätzt, vor allem angesichts der Belastung durch mehrere Wettbewerbe.

Entscheidung bei Kim

Minjae Kim
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Ein möglicher Transfer hängt maßgeblich vom Spieler selbst ab. Sollte Kim keinen Wechselwunsch hinterlegen, dürfte es schwierig werden, Bewegung in die Personalie zu bringen. Aktuell soll der 27-Jährige mit seiner Rolle grundsätzlich zufrieden sein.

Neben Chelsea wurde zuletzt auch Galatasaray als Interessent genannt. Ein Wechsel in die Türkei gilt jedoch derzeit nicht als bevorzugte Option für den Innenverteidiger.

Für den FC Bayern eröffnet sich damit ein klassisches Transferszenario: kein Muss-Verkauf, aber eine strategische Abwägung. Sollte ein finanziell attraktives Angebot eingehen und Kim selbst offen für einen Tapetenwechsel sein, könnte der Rekordmeister im Sommer reagieren. Andernfalls bleibt er Teil eines qualitativ starken Defensivverbunds.

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