Bei Karriereende von Neuer: Bayern-Plan steht!

Sebastian Mittag
Foto: IMAFO

Beim FC Bayern wird intern bereits für ein mögliches Karriereende von Manuel Neuer geplant – ein Nachfolger steht offenbar schon bereit.


Die Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern ist aktuell offen. Der Vertrag des 39-Jährigen läuft am 30. Juni 2026 aus, eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht noch aus. Nach Informationen der Sport BILD gibt es intern mittlerweile sogar erste Zweifel, ob der Weltmeister seine Karriere über den Sommer hinaus fortsetzen wird.

Demnach soll die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung seiner Laufbahn derzeit bei etwa 50 Prozent liegen. Eine endgültige Entscheidung könnte Ende März fallen. Dann steht nicht nur die nächste Länderspielpause an, sondern auch Neuers 40. Geburtstag. Bis dahin soll sich der Torwart Zeit nehmen, um über seine Zukunft nachzudenken.

Zuletzt hatte vieles für eine Verlängerung gesprochen. Neuer spielt weiterhin eine stabile Saison und galt sogar wieder als Kandidat für eine Rückkehr ins Tor der Nationalmannschaft. Intern soll deshalb lange die Annahme bestanden haben, dass er noch mindestens ein weiteres Jahr beim FC Bayern dranhängen könnte.

Urbig als möglicher Neuer-Nachfolger

Für den Fall eines Karriereendes hat der Rekordmeister jedoch bereits einen klaren Plan. Intern soll das Szenario eines Rücktritts bereits besprochen worden sein. Jonas Urbig soll dann die Chance erhalten, künftig die neue Nummer eins im Bayern-Tor zu werden.

Der 22-Jährige wurde im Januar 2025 vom 1. FC Köln verpflichtet. Für ihn zahlten die Münchner rund sieben Millionen Euro Ablöse, durch Bonuszahlungen kann die Summe auf bis zu zehn Millionen Euro steigen. Urbig unterschrieb einen Vertrag bis 2029 und gilt als langfristige Lösung für die Zukunft im Tor.

Auch hinter Urbig ist noch vieles offen

Unklar ist allerdings, wie die Hierarchie hinter Urbig aussehen würde. Alexander Nübel, der aktuell an den VfB Stuttgart ausgeliehen ist, gilt nicht als eingeplante Nummer zwei und könnte im Sommer verkauft werden.

Jonas Urbig
Foto: IMAGO

Auch Daniel Peretz, derzeit an Southampton verliehen, wird intern nicht als unverkäuflich betrachtet. Eine Rolle als Ersatzkeeper wäre zwar möglich, entspricht jedoch nicht unbedingt den Vorstellungen des israelischen Nationaltorwarts.

Mit Sven Ulreich läuft zudem der Vertrag eines weiteren Bayern-Torhüters im Sommer aus. Dem 37-Jährigen soll perspektivisch eine andere Rolle im Klub angeboten werden. Sollten sowohl Neuer als auch Ulreich ihre Karriere beenden, könnten die Münchner sogar darüber nachdenken, einen erfahrenen zweiten Torhüter zu verpflichten.

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