Der FC Bayern arbeitet weiter intensiv an der Verstärkung seiner linken Offensivseite für den kommenden Sommer. Neben bereits bekannten Kandidaten taucht nun ein weiterer Name auf der Liste der Münchner auf: Kerim Alajbegovic.
Die Verantwortlichen an der Säbener Straße suchen einen jungen, entwicklungsfähigen Flügelspieler, der perspektivisch aufgebaut werden kann. Der neue Offensivspieler soll zunächst hinter Stammkraft Luis Diaz eingeplant werden und sich in Ruhe entwickeln.
Lange galt Said El Mala vom 1. FC Köln als Wunschlösung der Münchner. Allerdings haben die Rheinländer für ihr Top-Talent ein Preisschild von rund 50 Millionen Euro angesetzt. Eine Verpflichtung erscheint unter diesen Umständen aktuell eher unwahrscheinlich.
Salzburg-Talent rückt in den Fokus
Auch RB-Leipzig-Profi Yan Diomande wurde zuletzt als Alternative gehandelt. Doch auch hier stoßen die Bayern an finanzielle Grenzen. Leipzig soll für den Offensivspieler rund 100 Millionen Euro verlangen.
Jetzt bringt die Gazzetta dello Sport einen weiteren Namen ins Spiel: Kerim Alajbegovic. Der 18-jährige Bosnier steht derzeit bei Red Bull Salzburg unter Vertrag und gilt als eines der spannendsten Talente im österreichischen Fußball.
In der laufenden Saison kommt der dribbelstarke Offensivspieler bereits auf 14 Scorerpunkte in 34 Pflichtspielen. Neben dem FC Bayern sollen auch Juventus Turin und der AC Mailand ein Auge auf den jungen Angreifer geworfen haben.
Leverkusen besitzt entscheidenden Vorteil

Für die Münchner könnte ein Transfer allerdings kompliziert werden. Alajbegovic hat bereits eine Vergangenheit in der Bundesliga. In seiner Jugend wurde er beim 1. FC Köln sowie bei Bayer Leverkusen ausgebildet.
Erst im Sommer 2025 wechselte der Offensivspieler für rund zwei Millionen Euro von der Werkself nach Salzburg. Dabei sicherte sich Leverkusen offenbar eine Rückkaufoption.
Diese soll bei rund acht Millionen Euro liegen – exakt auf dem Niveau seines aktuellen Marktwerts. Nach Informationen der Gazzetta dello Sport haben die Verantwortlichen der Werkself bereits intern entschieden, diese Option zu ziehen.
In Leverkusen gilt Alajbegovic als wichtiger Baustein für die Zukunft. Langfristig könnte der technisch starke Offensivspieler sogar als möglicher Nachfolger von Florian Wirtz aufgebaut werden.
Für den FC Bayern würde sich damit eine Verpflichtung deutlich komplizierter gestalten. Die Münchner müssten im Falle eines Transfers zunächst darauf hoffen, dass Leverkusen auf seine Rückkaufoption verzichtet.

