Spätestens seit der Verpflichtung von Michael Olise ist klar: Der FC Bayern blickt intensiv auf den englischen Markt. Nun könnte der nächste Offensivspieler von der Insel in den Fokus rücken.
Auf der Suche nach einer Verstärkung für die linke Außenbahn prüfen die Münchner mehrere Optionen. Wunschlösung soll weiterhin Yan Diomande von RB Leipzig sein. Doch die Sachsen haben dem Ivorer offenbar ein Preisschild von rund 100 Millionen Euro verpasst – eine Summe, die selbst für den finanzstarken Rekordmeister eine ernsthafte Hürde darstellt.
Nach Informationen von Sky sondieren Max Eberl und die sportliche Leitung daher parallel günstigere Alternativen. Ein Name, der dabei intern diskutiert wird, ist Kevin Schade.
Überraschungskandidat aus Brentford
Der 24-jährige Nationalspieler wechselte im Sommer 2023 vom SC Freiburg in die Premier League zu Brentford. Dort hat er sich mittlerweile etabliert und zählt zu den Leistungsträgern. In der laufenden Saison kommt Schade auf 25 Einsätze in der EPL und zehn Scorerpunkte – eine solide Bilanz in einer der anspruchsvollsten Ligen Europas.
Laut Sky könnte Schade im Sommer zu einem „Überraschungskandidaten“ beim FC Bayern werden. Sein Profil passt: Tempo, Tiefgang, Flexibilität auf beiden Flügeln – Qualitäten, die im Bayern-Spiel gefragt sind.
Brentford möchte verlängern – Tottenham interessiert

Brentford möchte den bis 2028 laufenden Vertrag mit verbesserten Konditionen verlängern. Doch die Spielerseite soll offen für den nächsten Karriereschritt sein. Berichten zufolge sondieren die Berater bereits den Markt. Auch Tottenham Hotspur hat demnach Interesse signalisiert.
Finanziell wäre ein Deal allerdings kein Schnäppchen. Zwar liegt Schades Marktwert laut Transfermarkt bei rund 35 Millionen Euro, doch Brentford fordert offenbar mindestens 50 Millionen Euro. Eine Summe, die deutlich unter Diomandes kolportierten 100 Millionen liegt – aber dennoch eine spürbare Investition darstellen würde für die Bayern.
Noch ist offen, wie konkret das Interesse des FC Bayern ist. Klar scheint jedoch: Sollte sich der Diomande-Transfer als zu teuer oder zu kompliziert erweisen, könnte Schade schnell vom Außenseiter zur realistischen Option werden.

