Die Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern bleibt weiterhin offen. Der 39-Jährige steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Hängt er im Sommer seine Handschuhe an den Nagel oder setzt er seine Karriere beim deutschen Rekordmeister fort?
Noch ist nicht klar, wie sich der langjährige Bayern-Kapitän entscheiden wird. Laut Berichten möchte Neuer seine Zukunft rund um seinen 40. Geburtstag Ende März klären. An der Säbener Straße bereitet man sich derweil bereits auf mögliche Szenarien vor.
Bayern diskutiert über Vertragsstruktur
Wie im BILD-Podcast Bayern Insider berichtet wird, beschäftigten sich die Verantwortlichen des Rekordmeisters zuletzt intensiv mit der möglichen Vertragsgestaltung für den Fall, dass Neuer noch ein weiteres Jahr spielen möchte.
Bei einer Aufsichtsratssitzung am 23. Februar soll insbesondere der finanzielle Aspekt eine zentrale Rolle gespielt haben. Demnach wurde diskutiert, ob der Torhüter erneut einen Vertrag zu ähnlichen Konditionen erhalten soll.
Neuer zählt aktuell weiterhin zu den Topverdienern beim FC Bayern. Sein Jahresgehalt wird auf rund 20 Millionen Euro geschätzt.
Gehaltskürzung steht zur Debatte

Gerade angesichts seines Alters und der zuletzt häufigeren Verletzungen gibt es innerhalb des Klubs offenbar Stimmen, die eine Anpassung des Gehalts befürworten.
Eine mögliche Lösung könnte ein stärker leistungsbezogener Vertrag sein. Dabei würde ein Teil des Gehalts an Einsätze oder sportliche Erfolge gekoppelt werden. Für die Bayern wäre dies eine Möglichkeit, das finanzielle Risiko zu reduzieren und gleichzeitig dem langjährigen Kapitän weiterhin eine Perspektive zu bieten.
Allerdings gilt das Thema Gehalt als heikel. Schon bei früheren Vertragsgesprächen soll eine mögliche Reduzierung der Bezüge ein sensibler Punkt gewesen sein. Ob Neuer bereit wäre, eine Gehaltskürzung zu akzeptieren, bleibt daher offen. Am Ende liegt die Entscheidung über seine Zukunft ohnehin beim Torwart selbst.
Sollte sich Neuer für ein weiteres Jahr entscheiden, dürfte es in den kommenden Monaten noch einmal intensive Gespräche zwischen Spieler und Klub geben.

