Transfer platzte! Mit diesem Star hatten die Bayern im Sommer schon eine Einigung

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

Der FC Bayern stand im vergangenen Sommer offenbar kurz vor einem spektakulären Transfer. Mit einem Offensiv-Star gab es bereits eine Einigung – doch der Deal scheiterte.


Beim FC Bayern hätte es im vergangenen Sommer beinahe einen prominenten Neuzugang in der Offensive gegeben. Wie die BILD berichtet, hatten sich die Münchner am Ende der Transferperiode bereits mit Ademola Lookman und dessen Management grundsätzlich auf einen Wechsel verständigt.

Der nigerianische Flügelspieler von Atalanta Bergamo wollte demnach unbedingt zum FC Bayern wechseln. Die Gespräche mit der Spieler-Seite verliefen erfolgreich, zumal Lookman von der Agentur ROOF vertreten wird – derselben Beratungsfirma, die auch Konrad Laimer, Serge Gnabry und Leon Goretzka betreut.

Atalanta blockierte den Transfer von Lookman zu Bayern

Trotz der Einigung mit dem Spieler kam der Transfer letztlich nicht zustande. Atalanta Bergamo stellte sich quer und verweigerte einen Wechsel des Offensivspielers nach München.

Hinzu kam, dass Sportvorstand Max Eberl finanziell stark eingeschränkt war. Der Aufsichtsrat hatte intern beschlossen, in der Schlussphase des Transferfensters nur noch Leihgeschäfte zu tätigen. Ein fester Transfer war deshalb nicht möglich.

Da Atalanta an einer solchen Konstruktion kein Interesse hatte, platzte der Deal. Am Ende mussten die Bayern im Angriff wieder auf Nicolas Jackson zurückgreifen.

Rückblickend wirkt der geplatzte Transfer umso bemerkenswerter. Lookman verließ Atalanta im Winter schließlich doch – allerdings nicht in Richtung München.

Der Offensivspieler wechselte für rund 35 Millionen Euro zu Atlético Madrid. Damit entschied sich der spanische Topklub für eine feste Verpflichtung, nachdem die Bayern Monate zuvor noch vergeblich versucht hatten, den Flügelspieler nach München zu holen.

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