Beim Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach erstrahlte die Allianz Arena in den Farben der deutschen und italienischen Flaggen. Jetzt hat der Verein bekannt gegeben, was hinter der außergewöhnlichen Beleuchtung steckt.
Angesichts des am Dienstag anstehenden Champions-League-Achtelfinalhinspiels gegen Atalanta Bergamo hätte man meinen können, dass die deutsch-italienische Beleuchtung der Allianz Arena als eine Art Zuführung auf das K.-.o.-Duell hätte dienen sollen. Dem ist aber nicht so. Vielmehr möchte der deutsche Rekordmeister ein Zeichen der Inklusion setzen.
Wie schon vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina D’Ampezzo erstrahlte die Allianz Arena am Freitag in den Farben der Gastgebernation und der Bundesrepublik. Diesmal hatte die Beleuchtung den Grund, anlässlich der Paralympischen Winterspiele „den Athletinnen und Athleten mit Behinderung Erfolg in ihren Disziplinen zu wünschen“. So heißt es in einer Mitteilung des FC Bayern.

Hainer: „Inklusion sollte nie ein Projekt sein“
Auch Bayern-Präsident Herbert Hainer meldete sich anlässlich der Paralympics zu Wort. In der Bayern-Mitteilung verkündet er: „Die Paralympics sind eines der kraftvollsten Zeichen, dass Spitzenleistung keine Grenzen kennt. Inklusion sollte nie ein Projekt sein, sondern vielmehr gelebte Überzeugung.“
Hainer weiter: „Daher ist es dem FC Bayern auch wichtig, die Stadt München bei ihrer Bewerbung für die Spiele zu unterstützen. Für die Paralympics 2026 wünschen wir allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg.“
Bereits im vergangenen Herbst hatte sich der Verein im Vorfeld des Bürgerentscheids für eine Münchner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele starkgemacht. Und das mit Erfolg: Das Votum der Münchner Bürger drückte deutlichen Zuspruch aus. Unter anderem hatten FCB-Gesichter wie Uli Hoeneß, Manuel Neuer, Giulia Gwinn oder Andreas Obst für eine Münchner Ausrichtung der Spiele geworben.

