Die Zeit von Leon Goretzka beim FC Bayern neigt sich dem Ende zu. Nach acht Jahren beim deutschen Rekordmeister wird der Mittelfeldspieler den Verein im Sommer verlassen. Der 31-Jährige äußerte sich nun selbst zu seiner sportlichen Zukunft – und deutete dabei an, dass ihn ein Wechsel ins Ausland besonders reizt.
Da sein Vertrag in München ausläuft und keine Verlängerung geplant ist, wird Goretzka den FC Bayern ablösefrei verlassen. Damit gehört der erfahrene Mittelfeldspieler zu den interessantesten Spielern auf dem Sommer-Transfermarkt.
In den vergangenen Wochen wurde der deutsche Nationalspieler mit zahlreichen Vereinen aus den europäischen Topligen in Verbindung gebracht. Klubs aus England, Spanien, Italien und der Türkei sollen die Situation genau beobachten. Auch Bayer Leverkusen soll sich mit Goretzka beschäftigen.
Im Gespräch mit Sky bestätigte Goretzka jetzt, dass ein Wechsel ins Ausland durchaus ein Thema für ihn sei. „Ich denke, so weit kann man schon gehen, dass mich das schon reizen würde, noch einmal eine Erfahrung im Ausland zu machen“, erklärte der 31-Jährige.
Für den Mittelfeldspieler könnte es sogar der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt sein: „Ich hatte das Gefühl, dass jetzt auch die Zeit dafür ist. Vielleicht auch die letzte Chance.“
Spanien und Italien im Fokus

Zuletzt wurde vor allem über ein mögliches Engagement in der Premier League spekuliert. Berichten zufolge soll unter anderem der FC Arsenal großes Interesse an einer Verpflichtung des ehemaligen Bayern-Spielers haben.
Doch auch andere Ligen könnten für Goretzka interessant sein. In Spanien gilt Atlético Madrid als potenzieller Abnehmer. Die Rojiblancos sollen sich bereits im Winter intensiv mit dem Mittelfeldspieler beschäftigt haben.
Auch aus Italien gibt es Interesse. Dort werden unter anderem Inter Mailand, der AC Mailand und SSC Neapel als mögliche Optionen gehandelt.
Auf die Frage, ob ihn das sonnige Klima im Süden Europas besonders reizen würde, reagierte Goretzka mit einem Schmunzeln. „Wer mag nicht die Sonne. Aber ich mache meine nächste Station sicherlich nicht vom Wetter abhängig“, betonte der 31-Jährige.
Sein Fazit fällt dennoch optimistisch aus: „Wir werden schon etwas Schönes finden, denke ich.“

