Immer wieder tauchen rund um den FC Bayern neue Namen auf dem internationalen Transfermarkt auf. Aktuell wird der deutsche Rekordmeister mit dem jungen Benfica-Spieler Daniel Banjaqui in Verbindung gebracht. Doch wie konkret ist das Interesse der Münchner tatsächlich?
Der FC Bayern wird traditionell mit zahlreichen Talenten und Topspielern aus ganz Europa in Verbindung gebracht. Zuletzt sorgten Berichte für Aufmerksamkeit, wonach sich die Münchner mit einer Verpflichtung des 17 Jahre alten Benfica-Talents Daniel Banjaqui beschäftigen sollen. Der junge Außenverteidiger gilt in Portugal als großes Versprechen für die Zukunft und hat sich mit starken Leistungen in der Nachwuchsabteilung der Lissaboner bereits einen Namen gemacht.
Doch nach Informationen der BILD ist an den aktuellen Spekulationen deutlich weniger dran, als manche Meldungen vermuten lassen.
Bayern verfolgt andere Optionen für die Rechtsverteidiger-Position
Der FC Bayern beobachtet den internationalen Talentmarkt zwar sehr genau, doch konkrete Gespräche oder intensivere Bemühungen um Banjaqui hat es bislang offenbar nicht gegeben, wie im BILD-Podcast Bayern Insider berichtet wird. Intern beschäftigen sich die Verantwortlichen vielmehr mit anderen Profilen für die rechte Abwehrseite.
Vor allem ein anderer junger Spieler steht beim deutschen Rekordmeister deutlich höher auf der Liste möglicher Perspektivspieler. Dabei handelt es sich um den niederländischen Rechtsverteidiger Givairo Read von Feyenoord Rotterdam. Der 19-Jährige gilt als eines der spannendsten Abwehrtalente Europas und wird seit geraumer Zeit von den Münchner Scouts beobachtet. Zudem soll es auch bereits konkrete Gespräche mit der Spielerseite gegeben haben. Read gilt demnach als die Wunschlösung für die Rechtsverteidiger-Position.

Im Vergleich dazu spielt Banjaqui in den Planungen des FC Bayern derzeit keine zentrale Rolle. Zwar gilt der Benfica-Youngster als technisch versierter Außenverteidiger mit großem Entwicklungspotenzial, doch bislang gibt es keine konkreten Anzeichen dafür, dass sich die Bayern intensiver mit einem Transfer beschäftigen.
Dass der Name Banjaqui dennoch im Zusammenhang mit dem FC Bayern auftaucht, überrascht allerdings nicht. Der Klub gehört seit Jahren zu den aktivsten Beobachtern auf dem internationalen Nachwuchsmarkt und wird daher regelmäßig mit aufstrebenden Spielern aus ganz Europa in Verbindung gebracht.

