Die Diskussion um den deutschen WM-Kader 2026 nimmt immer mehr Fahrt auf. Im Mittelfeld gibt es für zwei Spieler des FC Bayern Konkurrenz.
Während die Planungen für die Weltmeisterschaft 2026 langsam konkreter werden, wird auch über mögliche Kandidaten im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft diskutiert. Dabei stehen auch zwei Spieler des FC Bayern im Fokus: Leon Goretzka und Aleksandar Pavlovic.
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus machte bei Sky deutlich, dass sich beide Bayern-Profis trotz zuletzt guter Leistungen nicht sicher sein können, bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko dabei zu sein: „Nmecha ist für mich ein Konkurrent für Pavlovic und Goretzka“, erklärte Matthäus. Daher gebe es für die beiden Spieler des FC Bayern „keinen Freifahrtschein“, erklärte er.
Nach Ansicht des 64-Jährigen müsse sich das Mittelfeld-Duo weiterhin gegen starke Konkurrenz behaupten. Besonders Felix Nmecha von Borussia Dortmund sieht Matthäus als ernsthaften Herausforderer im Rennen um die begehrten Plätze im Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Nagelsmann stärkt Goretzka den Rücken
Gleichzeitig betonte der ehemalige Weltmeister jedoch, dass sowohl Goretzka als auch Pavlovic zuletzt überzeugende Leistungen gezeigt hätten: „Aber beide sind Bayern-Spieler, die vor allem in den letzten sechs, sieben Monaten gute Leistungen gezeigt haben. Auch wenn Goretzka weniger Minuten bekam, stehen beide bei Nagelsmann sicher hoch im Kurs“, so Matthäus.

Auch Bundestrainer Nagelsmann selbst hatte zuletzt signalisiert, dass Goretzka weiterhin gute Chancen auf eine Rolle im Nationalteam besitzt – trotz seiner reduzierten Spielzeit beim FC Bayern.
„Stand jetzt wird Leon Goretzka, trotz weniger Spielzeit bei Bayern, gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali. Weil er einer ist, der auch in den Sechzehner geht, der kopfballstark ist und eine gute Wucht mitbringt“, erklärte der 38-Jährige im Gespräch mit dem kicker.

