Preis schreckt Bayern ab! Diomande rückt auf Transferliste nach hinten

Vjekoslav Keskic
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Der FC Bayern sondiert weiterhin den Transfermarkt für mögliche Verstärkungen in der Offensive. Ein Name, der zuletzt häufiger gehandelt wurde, ist Yan Diomande von RB Leipzig. Aktuellen Entwicklungen zufolge verliert der Angreifer beim deutschen Rekordmeister jedoch zunehmend an Priorität.


Die Münchner prüfen derzeit mehrere Optionen für die Offensive, allerdings steht offenbar kein teurer Startransfer im Fokus. Vielmehr sucht der Klub nach Ergänzungen für den Kader – insbesondere für die Flügelpositionen.

Yan Diomande galt lange als interessanter Kandidat für die linke Seite, doch inzwischen zeichnet sich ab, dass ein Transfer schwierig werden dürfte. Der Hauptgrund: die finanziellen Vorstellungen von RB Leipzig.

Bayern sieht Diomande als Wunschlösung

FCB-intern wird der Offensivspieler weiterhin hoch eingeschätzt. Seine Leistungen in der Bundesliga haben gezeigt, dass er über enormes Potenzial verfügt und sportlich gut zum Profil des FC Bayern passen könnte.

Im BILD-Podcast Bayern Insider erklärt Christian Falk, dass Diomande grundsätzlich weiterhin auf der Wunschliste der Münchner steht: „Nach wie vor wäre das natürlich die Wunschlösung des FC Bayern.“

Yan Diomande
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Allerdings hat sich die Ausgangslage zuletzt verändert. Leipzig soll beim Preis kaum kompromissbereit sein, weshalb ein Transfer zunehmend unrealistisch wirkt.

Ein weiterer Faktor ist die Kaderplanung des Rekordmeisters. Bayern sucht derzeit offenbar keinen neuen Stammspieler für die Offensive, sondern vielmehr eine Ergänzung hinter den etablierten Kräften. Falk erklärt dazu im Podcast: „Die Bayern suchen halt ein Backup und keine erste Wahl für die linke Seite.“

Mit Luis Díaz verfügt der FCB bereits über einen gesetzten Spieler auf dieser Position. Dazu kommen weitere Optionen im Angriff – etwa Serge Gnabry oder Michael Olise.

Vor diesem Hintergrund erscheint ein sehr teurer Transfer derzeit schwer vermittelbar.

Preisproblem dürfte Transfer verhindern

Laut BILD-Informationen hat man sich beim FC Bayern inzwischen damit abgefunden, dass Leipzig seine Preisvorstellungen kaum senken wird. „Es sickert langsam im Bewusstsein durch, dass man den nicht kriegen kann für den Preis, den sie wollen“, so Falk.

Deshalb richtet der Rekordmeister den Blick inzwischen verstärkt auf alternative Kandidaten, die günstiger zu haben wären und eher in das Profil eines Ergänzungsspielers passen.

Die Verantwortlichen sollen intern bereits eine Liste mit möglichen Alternativen zusammengestellt haben. Namen wurden bislang jedoch nicht konkret genannt.

Klar ist aber: Die Münchner werden im Sommer nur dann aktiv werden, wenn ein Transfer sowohl sportlich als auch finanziell Sinn ergibt.

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