Die Zukunft von Alexander Nübel bleibt weiterhin ungeklärt. Obwohl ein Verbleib beim VfB Stuttgart aktuell als unwahrscheinlich gilt, gibt es offenbar noch ein mögliches Szenario.
Wie es mit Alexander Nübel im Sommer weitergeht, ist weiterhin offen. Der Torhüter ist derzeit vom FC Bayern an den VfB Stuttgart ausgeliehen, doch eine feste Verpflichtung durch die Schwaben gilt nach Informationen von Sky derzeit als eher unwahrscheinlich.
Der Hauptgrund sind die finanziellen Rahmenbedingungen. Eine feste Ablöse für den 29-Jährigen wäre für den VfB aktuell kaum zu stemmen. Hinzu kommt Nübels Gehalt, das laut Bericht bei über zehn Millionen Euro pro Jahr liegen soll.
Aktuell übernehmen die Bayern rund zwei Drittel dieser Summe. Sollte Stuttgart den Torhüter dauerhaft verpflichten wollen, müsste der Klub jedoch sein gesamtes Gehalt tragen – ein Betrag, der deutlich über dem aktuellen Gehaltsgefüge des Vereins liegen würde.
Trotz dieser schwierigen Ausgangslage gibt es noch ein mögliches Szenario für einen Verbleib in Stuttgart. Demnach könnte der VfB hoffen, dass der FC Bayern einer weiteren Leihe zustimmt.
Sollten die Münchner bereit sein, das aktuelle Modell – inklusive der Gehaltsbeteiligung – um ein weiteres Jahr zu verlängern, könnte Nübel weiterhin beim VfB bleiben. Laut Bericht gilt dieses Szenario allerdings als eher unwahrscheinlich.
Auch Bayern-Zukunft noch offen
Parallel bleibt auch Nübels Perspektive beim FC Bayern selbst ein Thema. Der Torhüter steht bei den Münchnern noch langfristig bis 2030 unter Vertrag, konnte sich bislang jedoch nicht dauerhaft beim Rekordmeister durchsetzen.

Seit seinem Wechsel von Schalke 04 im Jahr 2020 absolvierte Nübel lediglich vier Pflichtspiele für die Bayern. Anschließend wurde er zunächst an die AS Monaco und später an den VfB Stuttgart verliehen.
Entscheidend für seine Zukunft könnte erneut die Personalie Manuel Neuer werden. Sollte der Bayern-Kapitän seine Karriere beenden, könnte es zu einem offenen Konkurrenzkampf im Münchner Tor kommen – möglicherweise zwischen Nübel und Jonas Urbig.

