Der FC Bayern geht mit einer komfortablen Ausgangslage in das Achtelfinal-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo. Beim 6:1-Hinspielsieg haben die Münchner bereits alles klar gemacht – nun könnte Vincent Kompany rotieren. Einer, der dabei in den Fokus rückt: Tom Bischof.
Der Youngster gilt als heißer Kandidat für einen Startelf-Einsatz. Auf der Abschluss-Pressekonferenz zeigte sich der 20-Jährige bereit für seine Chance – und machte gleichzeitig deutlich, dass der FC Bayern trotz des deutlichen Vorsprungs nichts auf die leichte Schulter nehmen wird.
Mit Blick auf das Rückspiel erwartet Bischof einen engagierten Gegner aus Italien. Trotz der klaren Ausgangslage rechnet er nicht mit einem entspannten Abend. „Wir erwarten, dass Bergamo alles reinwirft und weiterkommen will. Sie werden über die Außen kommen, da haben sie schnelle Spieler“, erklärte der Mittelfeldspieler.
Gleichzeitig stellte er klar, dass die Zielsetzung des Rekordmeisters unverändert bleibt: „Für uns ändert sich gar nichts, wir wollen gewinnen.“
Diese Haltung passt zur aktuellen Mentalität der Kompany-Elf, die zuletzt auch bei klaren Spielverläufen konsequent nach vorne spielt und keine Nachlässigkeiten zeigt.
Bischof überzeugt mit Flexibilität

Ein entscheidender Faktor, der für einen Einsatz sprechen könnte, ist Bischofs Vielseitigkeit. Der 20-Jährige hat in den vergangenen Monaten mehrfach auf unterschiedlichen Positionen ausgeholfen. „Wahrscheinlich habe ich mir das ein bisschen antrainiert“, erklärte er. Schon bei der TSG Hoffenheim habe er auf ungewohnten Positionen gespielt.
Auch beim FC Bayern wurde er bereits flexibel eingesetzt – unter anderem als Rechts- und Linksverteidiger. Für Bischof ist das kein Problem, sondern eine Chance. „Ich helfe, wo ich gebraucht werde. Und so langsam fühlt es sich dort gut an“, betonte er.
Trotz seiner Anpassungsfähigkeit hat der Youngster eine klare Präferenz. Am wohlsten fühlt sich Bischof weiterhin im zentralen Mittelfeld. „Am glücklichsten bin ich, wenn es auf der Sechs ist“, sagte er.
Gerade dort könnte er im Rückspiel eine Option sein – vor allem, da Joshua Kimmich gesperrt fehlt und Kompany möglicherweise weitere Stammspieler schont.
Große Chance für den Youngster
Mit Blick auf die personelle Situation und die komfortable Ausgangslage spricht vieles dafür, dass der Bayern-Coach auf Rotation setzt.
Für Bischof wäre es die perfekte Gelegenheit, sich auf großer Bühne zu beweisen – und möglicherweise ein weiteres Argument für mehr Einsatzzeit in den kommenden Wochen zu liefern.
Klar ist: Der FC Bayern will das Viertelfinale nicht nur erreichen, sondern den starken Eindruck aus dem Hinspiel bestätigen. Spieler wie Bischof könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.

