Der FC Bayern verliert einen weiteren Mitarbeiter aus dem sportlichen Umfeld. Aktuellen Berichten zufolge steht Scout Tobias Willers vor einem Wechsel zum Paris FC – und macht dort den nächsten Karriereschritt.
Wie BILD berichtet, zieht es den langjährigen Bayern-Scout in die französische Ligue 1. Beim ambitionierten Hauptstadtklub übernimmt Willers künftig eine Schlüsselrolle – und steigt zum Chefscout auf.
Der Wechsel kommt für den 37-Jährigen zu einem spannenden Zeitpunkt. Seit Sommer 2020 war Willers Teil des Scouting-Teams beim deutschen Rekordmeister und arbeitete im Hintergrund an potenziellen Transferzielen.
Dabei gehörte er zu denjenigen, die regelmäßig internationale Talente analysierten, Spiele vor Ort beobachteten und Entscheidungsgrundlagen für die sportliche Führung der Münchner lieferten. In der Branche genießt Willers einen guten Ruf – nun folgt der logische nächste Schritt.
Beim Paris FC übernimmt er künftig nicht nur operative Aufgaben, sondern trägt auch strategische Verantwortung. Als Chefscout soll er das gesamte Netzwerk koordinieren und die Transferstrategie aktiv mitgestalten.
Wiedersehen mit einem alten Bekannten

Eine entscheidende Rolle bei dem Wechsel spielt Marco Neppe. Der ehemalige Technische Direktor der Bayern ist seit Oktober 2025 als Sportdirektor beim Paris FC tätig – und baut dort aktuell seine Strukturen neu auf.
Dass Neppe dabei auf vertraute Gesichter setzt, überrascht wenig. Die Zusammenarbeit mit Willers in München gilt als eng und vertrauensvoll. Entsprechend lag es nahe, den Deutschen für das neue Projekt in Paris zu gewinnen.
Für den FC Bayern bedeutet der Abgang vor allem eines: den Verlust von Know-how im Scouting-Bereich. Auch wenn die Münchner über ein breites Netzwerk verfügen, hinterlässt Willers eine Lücke im internationalen Talent-Tracking. In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere Scouts den Verein verlassen.

