Auftrag an Eberl: Bayern-Boss soll Gehaltskosten weiter reduzieren

Sebastian Mittag
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Beim FC Bayern wurde Sportvorstand Max Eberl offenbar erneut mit einer klaren Aufgabe betraut – die Gehaltsstruktur soll weiter verschlankt werden.


Im Hintergrund laufen beim FC Bayern wichtige wirtschaftliche Weichenstellungen. Die Klubführung arbeitet weiter an der Kostenstruktur – insbesondere bei den Gehältern.

Laut Sport BILD soll der Aufsichtsrat Sportvorstand Max Eberl bereits im Februar erneut den klaren Auftrag erteilt haben, die Gehaltskosten zu senken.

Gehaltsstruktur im Fokus der Bayern-Bosse

Diese Aufgabe gestaltet sich allerdings als komplex. Neben finanziellen Aspekten spielen laut dem Bericht auch interne Hierarchien innerhalb des Kaders eine entscheidende Rolle.

Beim FC Bayern ist die Mannschaft in mehrere Gehaltsstufen eingeteilt. An der Spitze stehen Topverdiener wie Harry Kane und Jamal Musiala, die jeweils über 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen sollen.

Darunter folgen weitere Leistungsträger, die sich im Bereich zwischen 15 und 20 Millionen Euro bewegen. Zu dieser Gruppe zählt inzwischen auch Dayot Upamecano, der nach seiner Vertragsverlängerung bis 2030 in diese Kategorie aufgestiegen sein soll.

Auch Alphonso Davies soll nach seiner Verlängerung ein Gehalt von rund 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen beziehen.

Spannungen durch interne Hierarchien möglich

Gerade diese Gehaltsstruktur sorgt intern für Herausforderungen. Spieler wie Konrad Laimer, die aktuell eher im Mittelfeld der Gehaltsskala angesiedelt sind, könnten perspektivisch Ansprüche auf eine bessere Einstufung anmelden.

Konrad Laimer
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Das erschwert die Aufgabe von Eberl zusätzlich. Einerseits sollen die Kosten gesenkt werden, andererseits müssen sportliche Leistung und interne Zufriedenheit berücksichtigt werden.

Klar ist: Der FC Bayern steht vor einem Balanceakt zwischen wirtschaftlicher Vernunft und sportlichem Anspruch – und Eberl spielt dabei eine zentrale Rolle.

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