Der FC Bayern könnte im Champions-League-Viertelfinale auf ein geschwächtes Real Madrid treffen. Stammtorhüter Thibaut Courtois hat sich schwerer verletzt – und droht ausgerechnet gegen die Münchner auszufallen.
Die Hiobsbotschaft für die Königlichen kam nach dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Manchester City. Der belgische Nationalkeeper musste zur Halbzeit ausgewechselt werden, nachdem er über Beschwerden geklagt hatte. Nun herrscht Gewissheit: Die Verletzung ist schwerwiegender als zunächst angenommen.
Wie Real Madrid auf seiner offiziellen Webseite bestätigte, hat sich Courtois eine Muskelverletzung im vorderen Rektus des rechten Quadrizeps zugezogen. Eine Diagnose, die den Klub vor große Herausforderungen stellt.
Schlüsselspieler droht auszufallen

Zur Ausfallzeit des Keepers machte der spanische Topklub keine Angaben. Laut The Athletic wird Courotis mindestens sechs Wochen ausfallen und damit auch die beiden Viertelfinale-Duelle gegen den FC Bayern in der Champions League verpassen. Die beiden Spiele sind für den 7. April im Santiago Bernabéu und den 15. April in der Allianz Arena angesetzt.
Für Real Madrid ist der Ausfall von Courtois ein enormer Rückschlag. Seit seinem Wechsel im Jahr 2018 hat sich der 33-Jährige zu einer der zentralen Figuren im Team entwickelt. In 329 Pflichtspielen für die Königlichen hielt er 128-mal die Null – Zahlen, die seinen Stellenwert eindrucksvoll unterstreichen.
Gerade in der Champions League ist Courtois regelmäßig ein entscheidender Faktor. Mit seinen Reflexen und seiner Präsenz auf höchstem Niveau hat er Real in der Vergangenheit immer wieder durch kritische Phasen getragen.
Umso schwerer wiegt die aktuelle Verletzung – insbesondere mit Blick auf die kommenden Aufgaben.
Die Verletzung kommt für Real Madrid zur denkbar ungünstigsten Zeit. In La Liga kämpfen die Madrilenen weiterhin um die Meisterschaft und liegen aktuell vier Punkte hinter dem FC Barcelona.

