Jetzt herrscht Klarheit: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat seinen Kader für die anstehenden Länderspiele bekannt gegeben – und der FC Bayern stellt dabei einmal mehr das größte Kontingent. Gleich sieben Profis des deutschen Rekordmeisters wurden nominiert.
Bereits im Vorfeld waren erste Details durchgesickert, nun ist die Nominierung offiziell bestätigt. Besonders im Fokus stehen dabei zwei Debütanten aus München: Lennart Karl und Jonas Urbig wurden erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft berufen und dürfen sich über einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Karriere freuen.
Neben den beiden Youngstern setzt Nagelsmann zudem auf etablierte Bayern-Stars. Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic, Leon Goretzka und Serge Gnabry komplettieren das Münchner Aufgebot. Damit stellt der FC Bayern mit insgesamt sieben Spielern die größte Fraktion im aktuellen DFB-Kader.
Karl und Urbig als Zukunftssignale
Die Nominierungen von Karl und Urbig sind dabei als klares Signal für die Zukunft zu werten. Beide Spieler haben sich in den vergangenen Wochen beim FC Bayern in den Fokus gespielt und mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.
Während Karl vor allem in der Champions League mit Toren und Vorlagen glänzte, überzeugte Urbig als verlässlicher Backup von Manuel Neuer und sammelte wertvolle Einsatzminuten auf höchstem Niveau. Bundestrainer Nagelsmann nutzt nun die Gelegenheit, beide Talente frühzeitig an das Niveau der Nationalmannschaft heranzuführen.
Musiala wird geschont

Nicht mit dabei ist hingegen Jamal Musiala. Der Offensivspieler wurde nach Absprache mit dem FC Bayern bewusst nicht nominiert, um kein Risiko einzugehen. Der 23-Jährige hat weiterhin mit Problemen am Sprunggelenk zu kämpfen und soll in München gezielt aufgebaut werden.
Diese Entscheidung unterstreicht einmal mehr die enge Abstimmung zwischen Verein und Nationalmannschaft – mit dem klaren Ziel, Musiala langfristig wieder auf Topniveau zu bringen.
Bayern als Rückgrat des DFB-Teams
Die starke Präsenz der Bayern-Spieler im DFB-Kader zeigt einmal mehr die Bedeutung des Rekordmeisters für die Nationalmannschaft. Sowohl erfahrene Führungsspieler als auch aufstrebende Talente prägen das Aufgebot von Nagelsmann.
Für die anstehenden Länderspiele gegen die Schweiz am 27. März und Ghana am 30. März bietet sich den nominierten Bayern-Profis jetzt die Chance, ihre Form auch im Nationaltrikot zu bestätigen.
Der FC Bayern bleibt damit nicht nur auf Klubebene eine Top-Adresse, sondern stellt auch weiterhin das sportliche Rückgrat der deutschen Nationalmannschaft – mit einer Mischung aus Erfahrung, Qualität und vielversprechender Zukunft.
Der DFB-Kader für die März-Länderspiele im Überblick:
Tor: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart), Jonas Urbig (FC Bayern München)
Abwehr: Jonathan Tah, Joshua Kimmich (beide FC Bayern München), Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck (beide Borussia Dortmund), David Raum (RB Leipzig), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Malick Thiaw (Newcastle United), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)
Mittelfeld: Leon Goretzka, Serge Gnabry, Aleksandar Pavlovic, Lennart Karl (alle FC Bayern München), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Florian Wirtz (FC Liverpool), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Leroy Sané (Galatasaray SK), Anton Stach (Leeds United)
Angriff: Deniz Undav (VfB Stuttgart), Nick Woltemade (Newcastle United), Kevin Schade (FC Brentford), Kai Havertz (FC Arsenal)

