Neue Mittelfeld-Achse: So planen die Bayern mit Tom Bischof

Tim Schoster
Foto: IMAGO

Der FC Bayern stellt im Mittelfeld die Weichen neu – und setzt dabei bewusst auf die eigene Zukunft. Während hinter den etablierten Kräften eine neue Generation heranwächst, rückt vor allem ein Name immer stärker in den Fokus: Tom Bischof.


An der Säbener Straße verfolgen die Verantwortlichen einen klaren Plan. Wie die BILD berichtet, ist aktuell kein weiterer Transfer für das zentrale Mittelfeld vorgesehen. Stattdessen soll Bischof in der kommenden Saison eine deutlich größere Rolle einnehmen. Der 20-Jährige sammelt bereits jetzt wichtige Einsatzminuten und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer ernsthaften Option.

Bischof überzeugt mit Flexibilität

In den vergangenen Monaten wurde der Youngster allerdings nicht ausschließlich auf seiner bevorzugten Position eingesetzt. Vielmehr kam er mehrfach als Außenverteidiger zum Einsatz – eine Rolle, die er überraschend souverän ausfüllt.

Bischof selbst sieht darin keinen Nachteil, sondern vielmehr eine Chance: „Ich sehe es als Chance, bin dadurch flexibel“, erklärte er. Diese Vielseitigkeit wird intern als großer Pluspunkt bewertet und erhöht seine Einsatzmöglichkeiten im Kader von Vincent Kompany deutlich.

Trotzdem ist für den Mittelfeldspieler klar, wo seine Stärken am besten zur Geltung kommen. „Ich bin am glücklichsten, wenn ich auf der Sechs spiele“, betonte Bischof. Genau dort könnte sich perspektivisch eine zentrale Rolle für ihn ergeben.

Bayern setzt auf eigene Talente

Tom Bischof, Aleksandar Pavlovic
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Mit dem bevorstehenden Abgang von Leon Goretzka öffnet sich im Zentrum eine Lücke, die intern geschlossen werden soll. Neben Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic ist Bischof bereits als fester Bestandteil der künftigen Achse eingeplant.

Hinzu kommt die Rückkehr von Noel Aseko, der nach seiner Leihe im Sommer wieder zum FC Bayern stoßen wird. Gemeinsam mit Pavlovic könnte sich so ein junges, entwicklungsfähiges Mittelfeld-Trio formieren, das langfristig das Spiel der Münchner prägen soll.

Die strategische Ausrichtung ist dabei klar erkennbar. Der FC Bayern verzichtet bewusst auf kostspielige Neuzugänge und setzt stattdessen verstärkt auf die eigene Ausbildung. Bischof wird dabei zu einem der Gesichter dieses neuen Weges.

Die Botschaft aus München ist eindeutig: Vertrauen, Entwicklung und Perspektive stehen im Mittelpunkt – und Tom Bischof soll dabei eine tragende Rolle übernehmen.

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