Zaragoza-Leihe zahlt sich aus! Cleverer Bayern-Deal enthüllt

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

Der FC Bayern hat beim Leihgeschäft von Bryan Zaragoza offenbar vorgesorgt – und profitiert finanziell in jedem Fall. Selbst wenn die AS Rom den Flügelspieler nicht fest verpflichtet, fließt Geld nach München.


Wie das italienische Portal Calciomercato berichtet, ist im Leihvertrag eine besondere Klausel verankert. Sollte sich die Roma gegen eine feste Verpflichtung entscheiden, wird eine Strafzahlung in Höhe von 500.000 Euro fällig.

Bereits bei Abschluss des Deals im Februar kassierten die Münchner eine Leihgebühr von rund zwei Millionen Euro. Nun zeigt sich: Die Verantwortlichen haben auch für den Fall eines gescheiterten Transfers vorgesorgt.

Die Kaufoption für Zaragoza liegt bei 13 Millionen Euro. Unter bestimmten Bedingungen – etwa bei einer Einsatzquote von 50 Prozent der möglichen Spielminuten sowie einer Qualifikation für die Europa League – könnte sich diese sogar in eine Kaufpflicht verwandeln.

Doch genau dieses Szenario gilt derzeit als unwahrscheinlich.

Zaragoza ohne Durchbruch in Rom

Bryan Zaragoza
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Sportlich konnte sich der Spanier bislang nicht nachhaltig bei der AS Rom durchsetzen. Seine Einsatzzeiten bleiben überschaubar, weshalb ein fester Transfer aktuell kaum realistisch erscheint.

Für den FC Bayern ist das jedoch kein Problem – im Gegenteil. Selbst ohne Verkauf generiert der Rekordmeister zusätzliche Einnahmen und minimiert gleichzeitig das Risiko eines erfolglosen Leihgeschäfts.

Der Zaragoza-Transfer ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Münchner ihre Leihgeschäfte zunehmend strategisch strukturieren. Neben der sportlichen Entwicklung der Spieler steht dabei auch die wirtschaftliche Absicherung im Fokus.

Ob Kaufoption oder Strafzahlung: Der FC Bayern geht in diesem Fall in jedem Szenario als Gewinner hervor.

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