Eberl-Zukunft wackelt: Krösche wird erneut beim FC Bayern gehandelt

Vjekoslav Keskic
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Beim FC Bayern sorgt die Zukunft von Max Eberl zunehmend für Gesprächsstoff. Trotz sportlicher Stabilität steht der Sportvorstand intern offenbar unter genauer Beobachtung – und ein möglicher Nachfolger wird bereits gehandelt.


Nach Informationen der BILD liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Vertragsverlängerung des 52-Jährigen aktuell bei etwa 50:50. Eberls Vertrag läuft noch bis 2027, doch eine frühzeitige Verlängerung, wie sie beim FC Bayern durchaus üblich ist, lässt bislang auf sich warten.

Sportlich hat Eberl den Rekordmeister wieder auf Kurs gebracht. Die Mannschaft präsentiert sich stabil, spielt erfolgreichen Fußball und ist in allen Wettbewerben vertreten. Dennoch soll es FCB-intern kritische Stimmen geben.

Dabei geht es weniger um Ergebnisse, sondern vielmehr um Eberls Arbeitsweise. Vor allem seine Entscheidungsprozesse und Alleingänge sollen in der Führungsetage nicht unumstritten sein.

Krösche rückt in den Fokus

Parallel dazu taucht ein bekannter Name immer wieder im Umfeld des FC Bayern auf: Markus Krösche. Der aktuelle Sportdirektor von Eintracht Frankfurt genießt einen hervorragenden Ruf und gilt als Architekt des erfolgreichen Frankfurter Transfermodells.

Besonders brisant: Krösche wird nicht nur in München, sondern auch bei Borussia Dortmund gehandelt. Nach der überraschenden Trennung von Sebastian Kehl ist der BVB ebenfalls auf der Suche nach einem starken Mann für die sportliche Leitung.

Matthäus bringt Bewegung in die Debatte

Max Eberl
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Auch Lothar Matthäus äußerte sich zur Situation – und brachte zusätzliche Dynamik in die Diskussion. „Es wäre schon ein Schritt nach oben – nicht ganz nach oben – da steht nämlich der FC Bayern“, betonte der Rekordnationalspieler im Gespräch mit Sky.

Gleichzeitig stellte er die entscheidende Frage: „Warum lässt sich der FC Bayern so lange Zeit? Wenn man mit Max Eberl zufrieden ist, dann könnte man eigentlich auch verlängern. Auf Markus Krösche hat auch der FC Bayern vor eineinhalb, zwei Jahren ein Auge geworfen. Das wäre ein noch größerer Schritt nach oben.“

Die kommenden Monate könnten somit richtungsweisend werden. Entscheidend wird sein, ob die Bayern-Bosse weiterhin auf Eberl setzen oder einen neuen Impuls in der sportlichen Führung suchen.

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