Jamal Musiala kämpft weiter mit Beschwerden – nun sind neue Details zu seiner Verletzung bekannt geworden.
Der FC Bayern muss aktuell auf Jamal Musiala verzichten – und die Hintergründe seines Ausfalls geben einen genaueren Einblick in die Situation. Wie der kicker berichtet, hängen die aktuellen Probleme des Offensiv-Stars direkt mit seiner schweren Verletzung aus dem vergangenen Sommer zusammen.
Beim Champions-League-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo (6:1) kam es laut dem Bericht zu einem entscheidenden Moment: Musiala nahm nach seiner Einwechslung plötzlich ein deutliches Klick-Geräusch im Sprunggelenk wahr – exakt an der Stelle, an der er sich zuvor schwer verletzt hatte. Kurz darauf musste er das Spielfeld wieder verlassen.
Die gute Nachricht für den FC Bayern: Es handelt sich nicht um eine neue strukturelle Verletzung. Dennoch traten an der betroffenen Stelle erneut Schmerzen auf, die aktuell eine Rückkehr verhindern.
Die Beschwerden sind eine direkte Folge der schweren Blessur aus dem Sommer, als sich Musiala einen Wadenbeinbruch sowie eine Sprunggelenksluxation zugezogen hatte. Solche Nachwirkungen sind im Heilungsprozess nicht ungewöhnlich – sorgen aber dennoch für Vorsicht bei den Verantwortlichen.
Seitdem arbeitet der 23-Jährige intensiv an seinem Comeback. Musiala absolviert aktuell ein umfangreiches Reha-Programm und trainiert laut Bericht bis zu acht Stunden täglich – sowohl an der Säbener Straße als auch individuell zu Hause.
Comeback mit Blick auf Real Madrid
Ein überhastetes Comeback kommt für den Offensivspieler nicht infrage. Erst wenn die Schmerzen vollständig abgeklungen sind, soll Musiala wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Aktuell ist geplant, dass er im Laufe der kommenden Woche zurückkehrt und schrittweise über Kurzeinsätze herangeführt wird.
Das große Ziel hat der Bayern-Star laut kicker dabei klar vor Augen: das Champions-League-Duell gegen Real Madrid. Musiala will unbedingt dabei sein, wenn es für die Münchner um den Einzug ins Halbfinale geht.
Auch Joshua Kimmich ordnete zuletzt jedoch die Situation ein und mahnte zur Geduld: „Er hatte eine sehr schwere Verletzung. Da ist es nicht so einfach, zurückzukommen und direkt wieder auf seinem alten Level zu sein.“
Bayern bleibt entspannt – Kompany setzt auf Geduld
Trotz des Ausfalls zeigt sich der FC Bayern bislang stabil. Spieler wie Lennart Karl oder Serge Gnabry konnten die Lücke im Offensivspiel zumindest phasenweise schließen.

Trainer Vincent Kompany sieht daher keinen Grund zur Sorge bei Musiala und setzt bewusst auf einen vorsichtigen Aufbau: „Sorgen mache ich mir überhaupt nicht, aber das ist ein Prozess, der ein bisschen Zeit braucht.“
Für die Münchner bleibt Musiala dennoch ein Schlüsselspieler. Klar ist: Sobald er wieder fit ist, bringt er eine Qualität ins Spiel, die nur wenige Spieler im Weltfußball besitzen – und die im Saisonendspurt noch entscheidend werden kann.

