Beim FC Bayern bahnt sich eine überraschende Entwicklung an: Die Zukunft von Alphonso Davies ist offener denn je – und die Münchner bereiten sich offenbar bereits auf ein mögliches Szenario ohne den Kanadier vor.
Was lange undenkbar schien, ist mittlerweile ein realistisches Gedankenspiel. Intern gilt Davies nicht mehr als unverkäuflich. Zwar treiben die Verantwortlichen einen Abschied nicht aktiv voran, doch bei einem passenden Angebot wäre man gesprächsbereit.
Der entscheidende Faktor für das Umdenken liegt in der körperlichen Situation des 25-Jährigen. Nach seinem Kreuzbandriss im März 2025 kämpft Davies weiterhin mit den Folgen.
Seit seinem Comeback im Dezember wurde er bereits mehrfach durch kleinere Muskelverletzungen zurückgeworfen. Aktuell arbeitet er nach einer Oberschenkelzerrung an seiner Rückkehr.
Diese Entwicklung sorgt an der Säbener Straße für wachsende Zweifel, wie die BILD zuletzt enthüllt hat. Gerade bei einem Spieler, dessen Spielweise stark von Tempo und Explosivität lebt, ist körperliche Stabilität essenziell.
Bayern beobachtet den Markt
Besonders pikant: Laut Informationen der Abendzeitung München haben die Verantwortlichen bereits begonnen, sich nach Alternativen umzusehen. Demnach sondieren die Münchner inzwischen gezielt den Markt für neue Außenverteidiger – und das nicht nur auf der rechten Seite.
Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da der Klub mit Davies, Hiroki Ito und Josip Stanisic nominell gut besetzt ist. Doch intern scheint man langfristiger zu denken.
Vor allem Stanisic ist flexibel eingeplant und könnte künftig verstärkt im Zentrum oder rechts eingesetzt werden. Dadurch würde im Falle eines Davies-Abgangs eine Lücke auf der linken Seite entstehen.
England-Klubs zeigen starkes Interesse

Gleichzeitig nimmt das Interesse aus der Premier League weiter Fahrt auf. Mehrere Topklubs sollen die Situation genau beobachten und könnten im Sommer konkret werden.
Die Kombination aus sportlicher Klasse und internationalem Renommee macht Davies weiterhin zu einem äußerst attraktiven Transferziel.
Mit seinem Vertrag bis 2030 haben die Bayern zwar eine komfortable Ausgangslage. Auch finanziell wäre ein Transfer nur bei einer entsprechend hohen Ablöse ein Thema. Dennoch zeigt die aktuelle Entwicklung deutlich: Die Bewertung von Davies hat sich verändert.
Ob es tatsächlich zu einem Transfer kommt, ist offen. Klar ist jedoch, dass die Verantwortlichen alle Szenarien durchspielen.

