Sportdirektor bei Bayern: Müller bringt sich in Stellung

Manuel Behlert
Foto: IMAGO

Die Verantwortlichen des FC Bayern können sich Thomas Müller in einer wichtigen Rolle beim Rekordmeister vorstellen. Nun öffnet die Bayern-Ikone die Tür. 


Aktuell spielt Thomas Müller noch aktiv Fußball und zwar bei den Vancouver Whitecaps in der MLS. In Vancouver fühlt sich die Bayern-Legende sichtlich wohl und genießt es, noch einmal ein sehr wichtiger Spieler für sein Team zu sein.

In München war das am Ende seiner Zeit nicht mehr der Fall. Häufig kam er von der Bank, hatte sportlich nicht mehr den großen Einfluss, auch wenn er in der Kabine noch immer sehr wichtig war.

Müller spricht über Bayern-Rückkehr

Schon bei seinem Abschied war klar, dass viele Verantwortliche und auch Fans des Rekordmeisters den Wunsch hatten, dass Müller irgendwann einmal zu seinem Herzensklub zurückkehren wird. In welcher Rolle auch immer. Ob nun als Sportdirektor oder in einer anderen Position.

Thomas Müller
Foto: Getty Images

Nun äußerte sich Müller selbst. Und zwar in der neuen Folge von „Bestbesetzung“, einem Talk bei Magenta TV, moderiert von Johannes B. Kerner. Müller wird bei Magenta im Sommer als WM-Experte in einem illustren Team um Mats Hummels und Jürgen Klopp tätig sein.

Angesprochen darauf, ob er sich eine Rolle als Sportdirektor in München vorstellen kann, sagte Müller: „Ich bin ja ein Nichts-Ausschließer. Ich lasse das generell auf mich zukommen“, so Müller. Und weiter: „Wenn eine Tür nur eine Spalt offen war und ich da reinwollte, da habe ich das in der Vergangenheit schon immer mal wieder hinbekommen.“

Ganz konkret wollte Müller dann aber auch nicht werden: „Ich würde das in dem Fall ja dann auch so wählen. Wenn ich etwas will und ich glaube, die Fähigkeiten zu haben, das zu tun, dann kann man die Tür auch aufstoßen.“ Das klingt nicht danach, als würde Müller einen Posten bei Bayern kategorisch ablehnen, aber eben auch nicht so als würde es zum jetzigen Zeitpunkt schon konkrete Überlegungen geben. Zunächst einmal will der Spieler seine aktive Karriere fortführen, das ist das Ziel Nummer eins.

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