In den vergangenen Wochen sorgte ein möglicher Wechsel von Finn Jeltsch zum FC Bayern für Gesprächsstoff – konkrete Pläne gibt es beim Rekordmeister allerdings nicht.
Der FC Bayern wird immer wieder mit vielversprechenden Talenten aus der Bundesliga in Verbindung gebracht. Zuletzt stand mit Finn Jeltsch ein junger Innenverteidiger des VfB Stuttgart im Fokus, der sich in dieser Saison mit starken Leistungen ins Rampenlicht gespielt hat.
Doch wie konkret ist das Interesse der Münchner wirklich? Im BILD-Podcast Bayern Insider stellte Christian Falk klar, dass ein Transfer aktuell kein Thema ist: „Das ist not true.“
Bayern sieht keinen Bedarf im Abwehrzentrum
Trotz der beeindruckenden Entwicklung des 19-Jährigen sehen die Verantwortlichen beim FC Bayern derzeit keinen akuten Handlungsbedarf. Das Abwehrzentrum gilt als ausreichend besetzt – und genau das ist der entscheidende Punkt. „Innenverteidiger sind bei Bayern besetzt. Wenn da keiner den Verein verlässt, wird da auch nichts passieren“, so Falk.
Diese klare Einschätzung zeigt, dass ein möglicher Transfer im Sommer aktuell nicht zur strategischen Planung der Münchner gehört. Vielmehr setzt man auf die vorhandenen Optionen im Kader.
Jeltsch bleibt im Bayern-Fokus

Komplett aus dem Blickfeld ist der Stuttgarter Shootingstar allerdings nicht verschwunden. Im Gegenteil: Seine Entwicklung wird an der Säbener Straße sehr genau verfolgt. „Man kann schon sagen, dass er im Blickfeld des FC Bayern ist“, ergänzte Falk.
Mit starken Leistungen und einer rasanten Marktwertentwicklung hat sich der junge Verteidiger auch in den Fokus der europäischen Topklubs gespielt. Während Bayern aktuell zögert, wächst das internationale Interesse. Besonders aus England sollen zahlreiche Scouts regelmäßig auf der Tribüne sitzen.
Für den VfB Stuttgart könnte sich dadurch im Sommer ein lukratives Transferfenster öffnen. Der Spieler gilt als eines der spannendsten Defensivtalente Europas – und könnte entsprechend hohe Einnahmen generieren.
Vor knapp einem Jahr wechselte Nürnberg zu den Schwaben. Damals überwies der VfB Stuttgart 9,5 Millionen Euro für den deutschen U17-Welt- und Europameister an den Club. Nach BILD-Informationen wäre der VfB im Sommer ab einer Summe von 50 Millionen Euro gesprächsbereit.

