Harry Kane ist zurück im Kreis der englischen Nationalmannschaft. Nach einer kurzen Pause greift der Bayern-Stürmer wieder ins Geschehen ein. Beim nächsten Testspiel dürfte er eine zentrale Rolle spielen.
Die englische Nationalmannschaft musste beim 1:1 gegen Uruguay ohne ihren Kapitän auskommen. Harry Kane gehörte beim ersten Härtetest im WM-Jahr nicht zum Kader und erhielt eine gezielte Pause. Trainer Thomas Tuchel setzte stattdessen auf ein stark verändertes Aufgebot.
Der Grund für die Schonung liegt auf der Hand: Der Angreifer absolviert beim FC Bayern eine intensive Saison mit hoher Belastung. Entsprechend sollte eine Überbeanspruchung vermieden werden, bevor es in die entscheidende Phase geht.
Am Samstag reiste der 32-Jährige wie geplant zur Nationalmannschaft nach. Kane nimmt nun die Vorbereitung auf das zweite Testspiel gegen Japan auf, das am Dienstagabend stattfindet. Dann dürfte der Torjäger wieder eine tragende Rolle im Angriff der „Three Lions“ übernehmen.
England ohne Kane harmlos in der Offensive

Beim Duell mit Uruguay hatte England offensiv große Probleme. Ohne Kane fehlte es der Mannschaft über weite Strecken an Durchschlagskraft. Erst spät gelang der Führungstreffer, ehe Uruguay in der Nachspielzeit ausglich.
Tuchel hatte bereits im Vorfeld angekündigt, den Lehrgang aufzuteilen. „Um das Beste herauszuholen, haben wir entschieden, den Lehrgang in zwei Teile zu splitten“, erklärte der Nationaltrainer auf einer Pressekonferenz. Kane gehört damit zur Gruppe der Spieler, die erst im zweiten Testspiel eingreifen.
Neben dem Bayern-Stürmer rückten mehrere frische Kräfte wie Dean Henderson, Ezri Konsa oder Anthony Gordon ins Aufgebot, während unter anderem Bukayo Saka, Declan Rice und Noni Madueke das Team vorzeitig verließen. Für die Top-Teams in Europa steht in den kommenden Wochen der Endspurt in Liga und Königsklasse an, weshalb gezielt auf eine Belastungssteuerung geachtet wird.

