Frankreich überzeugt gegen Kolumbien: Olise gewinnt Bayern-Duell gegen Díaz

Vjekoslav Keskic
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Frankreich hat den nächsten WM-Test erfolgreich absolviert – und dabei auch Bayern-Profi Luis Díaz bezwungen. Beim 3:1-Erfolg gegen Kolumbien stand der Münchner Offensivspieler erneut im Fokus, während Michael Olise zunächst außen vor blieb.


Nach dem 2:1 gegen Brasilien legte die Mannschaft von Didier Deschamps nach und setzte sich in Landover (USA) verdient durch. Dabei setzte der französische Nationaltrainer bewusst auf Rotation und schickte eine komplett neue Startelf ins Rennen.

Für Kolumbien stand Bayern-Neuzugang Luis Díaz in der Startelf und war über weite Strecken aktiv ins Offensivspiel eingebunden. Doch wie schon zuletzt gegen Kroatien (1:2) blieb dem Flügelspieler ein zählbarer Erfolg verwehrt.

Die Südamerikaner starteten zwar ordentlich in die Partie, konnten ihre Chancen jedoch nicht nutzen – ein Problem, das sich durch das Spiel zog.

Frankreich eiskalt vor der Pause

Michael Olise
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Frankreich zeigte sich dagegen deutlich effizienter. Désiré Doué brachte den Vizeweltmeister nach 30 Minuten mit einem abgefälschten Schuss in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Marcus Thuram per Kopf auf 2:0.

Spätestens mit dem dritten Treffer durch Doué (56.) war die Partie entschieden.

Auffällig: Bayern-Star Michael Olise spielte zunächst keine Rolle. Der Offensivspieler saß – wie auch Kylian Mbappé – lange auf der Bank und wurde erst in der 78. Minute eingewechselt.

Trotzdem kontrollierten die Franzosen das Spiel über weite Strecken und ließen sich auch von der Anfangsphase Kolumbiens nicht aus dem Konzept bringen.

Später Treffer ohne große Wirkung

Kolumbien gelang durch den eingewechselten Jaminton Campaz (77.) noch der Anschlusstreffer, doch eine echte Wende blieb aus.

Für Díaz und sein Team ist es die zweite Niederlage in Folge – ein kleiner Dämpfer im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft.

Frankreich bestätigt dagegen seine starke Form und geht mit viel Selbstvertrauen in das Turnier. In der Gruppenphase warten Senegal, Norwegen sowie ein Playoff-Sieger.

Kolumbien trifft unter anderem auf Portugal und muss sich nach den jüngsten Ergebnissen deutlich steigern.

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