Bayern sondiert den Transfermarkt: Neuer Name für die Abwehr aufgetaucht

Tim Schoster
Foto: Getty Images

Die Defensive bleibt trotz der Upamecano-Verlängerung ein zentrales Thema beim FC Bayern. Nun rückt mit Emmanuel Fernandez ein neuer Name in den Fokus der Münchner.


Der 24-jährige Innenverteidiger von den Glasgow Rangers hat sich in dieser Saison in den Mittelpunkt gespielt und sorgt europaweit für Aufmerksamkeit. Nach seinem Wechsel aus England etablierte sich der Nigerianer sofort als Stammspieler in Glasgow und sammelte zudem erste internationale Erfahrung.

Wie das Portal Transferfeed berichtet, beschäftigen sich die Verantwortlichen an der Säbener Straße mit einer möglichen Verpflichtung von Fernandez. Konkrete Gespräche oder ein Angebot gibt es aktuell jedoch bisher nicht.

Ein Grund dafür dürfte auch die aufgerufene Ablöse sein. Die Rangers sollen rund 40 Millionen Euro verlangen – eine Summe, die aus Münchner Sicht derzeit als hoch gilt. Vor allem mit Blick auf seinen Marktwert, der laut Transfermarkt bei acht Millionen Euro liegt.

Konkurrenz aus Bundesliga und Premier League

Mit ihrem Interesse stehen die Bayern allerdings nicht allein da. Laut Transfer-Insider Ekrem Konur beobachten auch Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen die Situation des Innenverteidigers sehr genau.

Weiterhin gibt es auch Nachfrage aus der Premier League. Vereine wie Arsenal und West Ham sollen ebenfalls ein Auge auf Fernandez geworfen haben.

Die Rangers zeigen sich grundsätzlich gesprächsbereit. Der Klub ist aus wirtschaftlichen Gründen offen für Verkäufe.

Emmanuel Fernandez
Foto: IMAGO

Fernandez bringt ein interessantes Gesamtpaket mit. Mit seinen 1,98 Metern Körpergröße ist er besonders bei Standards eine große Waffe und sorgt regelmäßig für Torgefahr.

Seine physische Präsenz und sein Kopfballspiel machen ihn zu einem klassischen Innenverteidiger mit modernen Ansätzen – ein Profil, das im europäischen Topfußball gefragt ist.

Bayern hat aktuell keinen Bedarf

In München würde Fernandez allerdings auf eine gut besetzte Innenverteidigung treffen. Mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Minjae Kim und Hiroki Ito verfügen die Bayern über mehrere Optionen.

Dennoch könnte Bewegung in die Personalplanung kommen. Vor allem Minjae Kim wird immer wieder mit einem möglichen Abgang in Verbindung gebracht.

Aktuell handelt es sich beim Interesse an Fernandez vor allem um eine Beobachtung. Konkrete Schritte sind bislang nicht erkennbar.

Klar ist jedoch: Der FC Bayern hält den Markt weiterhin aufmerksam im Blick – und Fernandez ist einer der Namen, die in den kommenden Monaten noch an Bedeutung gewinnen könnten.

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