Sami Khedira hat einen spannenden Einblick in seine Vergangenheit gegeben – und verrät, wie nah er einst am FC Bayern war.
Sami Khedira wäre beinahe beim FC Bayern gelandet. Der Weltmeister von 2014 hat nun offen über einen möglichen Wechsel nach München gesprochen – und bestätigt, dass es konkrete Kontakte gab.
Im Gespräch mit der Sport BILD erinnerte sich der 38-Jährige an das Jahr 2015, als er noch bei Real Madrid unter Vertrag stand. Damals lief sein Vertrag nur noch ein Jahr, was die Situation besonders interessant machte.
„Matthias Sammer war Sportvorstand des FC Bayern, als ich noch eine Restlaufzeit meines Vertrags bei Real von einem Jahr hatte. Damals gab es tatsächlich einen Austausch zwischen Bayern, in dem Fall mit Matthias, und mir, ob sich beide Seiten das generell vorstellen könnten“, berichtete Khedira.
Kein Transfer – aber ernsthafte Gespräche
Auch wenn es am Ende nicht zu einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister kam, waren die Gespräche offenbar mehr als nur lose Gedankenspiele. „Es waren eher Gespräche als konkrete Verhandlungen“, stellte Khedira klar.
Letztlich entschied sich der Mittelfeldspieler für einen anderen Weg und wechselte zu Juventus. Parallel dazu richteten sich auch die Planungen beim FC Bayern neu aus: „Im Endeffekt war es dann so, dass ich mich für Italien und fürs Ausland entschieden habe. Bayern holte darauf Arturo Vidal, entschied sich für einen anderen Spielertypen“, so Khedira.
Guardiola als entscheidender Reiz
Trotz der Entscheidung gegen den FC Bayern bleibt bei Khedira ein gewisser Reiz bestehen – vor allem mit Blick auf den damaligen Trainer. „Aber ich muss sagen: Unter Pep Guardiola zu trainieren, wäre für mich definitiv reizvoll gewesen“, sagte er.

Rückblickend zeigt die Episode, wie nah ein Wechsel des ehemaligen Nationalspielers nach München tatsächlich war.

