Alexander Nübel ist aktuell noch vom FC Bayern an den VfB Stuttgart verliehen, seine Zukunft ist unsicher. Plant der Rekordmeister sogar eine radikale Maßnahme beim Torhüter?
2020 verpflichtete der FC Bayern Alexander Nübel ablösefrei von Schalke 04. Damals galt er als ein sehr großes Torwarttalent, das hinter Manuel Neuer aufgebaut werden sollte. Viel gespielt hat Nübel für Bayern bisher nicht, viermal lief er im Trikot des Rekordmeisters auf.
Stattdessen sollte er bei Leihstationen Spielpraxis sammeln. 97 Spiele absolvierte er für die AS Monaco, 120 mittlerweile für den VfB Stuttgart. Sein Arbeitgeber ist aber nach wie vor der FC Bayern, der während der Leihen einen größeren Teil des Gehalts des Spielers gezahlt hat.
FC Bayern: Radikaler Plan mit Nübel?
Doch wie geht es weiter? Aktuell ist vereinbart, dass Nübel, der bis 2030 an den Rekordmeister gebunden ist, im Sommer erst einmal zurückkehrt. In München soll dann gemeinsam diskutiert werden, wie es weitergeht. Die gesamte Torhüterplanung des FC Bayern ist momentan ein wenig davon beeinflusst, dass ein Abschied von Manuel Neuer noch nicht ausgeschlossen werden kann. Das Gespräch zur Zukunft wurde hier nämlich vertagt.

Zuletzt gab es auch Gerüchte, wonach Nübel bei einem Abgang von Neuer um seinen Stammplatz kämpfen wollen würde. Dann könnte es ein Duell mit Jonas Urbig geben, der Neuer in dieser Saison schon häufiger vertreten hat. Laut dem kicker soll es beim FC Bayern derzeit auch schon Gedankenspiele um den den aktuell an Stuttgart verliehenen Keeper gegeben haben. Dabei sind einige der Bosse angeblich zu dem Schluss gekommen, dass es für den Klub am besten wäre, Alexander Nübel loszuwerden. Aufgrund des Vertrags und des Gehalts wurde sogar über eine vorzeitige Auflösung des Vertrags gesprochen.
Eine Vertragsauflösung würde auch mit einer Abfindung für den Spieler einhergehen. Das erscheint absolut nicht ideal, zumal Bayern momentan gerne jeden Cent zweimal umdreht, um das Maximum an Einnahmen zu generieren, damit diese wieder reinvestiert werden können. Und das, ohne am Ende zu viel finanzielles Risiko zu gehen. Für den Moment scheint das Szenario also noch unwahrscheinlich zu sein.

