„Man schaut ihm gerne zu“: Podolski lobt Lennart Karl

Manuel Behlert
Foto: IMAGO

Lennart Karl befindet sich derzeit in seiner ersten Saison als Profi. Der Youngster überzeugt beim FC Bayern, schaffte den Sprung in die DFB-Elf. Ex-Nationalspieler Lukas Podolski gerät nun ins Schwärmen. 


Kein Wunder, denn Karl hat auch im DFB-Dress schon gezeigt, was er auf dem Kasten hat. Seine engen Dribblings verzücken die Fans, zudem hat er für Bayern auch schon zahlreiche Scorerpunkte auf dem Konto. 16 sind es nach dem Spiel gegen Freiburg.

Das kommt gut an. Auch bei Lukas Podolski, der bei einem Sponsorentermin auf Nachfrage der Abendzeitung München sagte: „Er bringt viel mit, ist unbekümmert und hat Spielwitz. Ich bin immer der Meinung, es soll nach Leistung gehen – egal ob einer 17, 18 oder 25 ist. Es soll nach Charakter und Spielwitz gehen: Passt er ins Team oder nicht – und dann ist das Alter egal.“

Podolski fordert mehr Förderung junger Spieler

Zumindest die von Podolski geforderten Kriterien scheinen bei Karl zu passen. Deswegen überzeugte er auch den Bundestrainer und scheint gute Chancen auf die WM-Teilnahme zu haben. „Klar ist er noch ein bisschen unreif und unerfahren, aber das ist normal. Das war ich auch in meinen jungen Jahren, dann habe ich auch durch Fehler und andere Dinge viel gelernt. Das wird er genauso durchmachen.“ Grundsätzlich solle man sich in Deutschland freuen, dass „wir solche Spieler haben“ und diese „unterstützen und fördern“, ergänzte Podolski.

Lukas Podolski
Foto: IMAGO

Generell ist der Ex-Bayern-Stürmer, der aktuell noch aktiv in Polen spielt, sehr zufrieden damit, wie der FCB selbst mit dem Youngster umgeht. „Er kommt immer zu seinen Einsätzen und macht es gut, geht seinen Weg. Sich bei Bayern in dem jungen Alter durchzusetzen, zeugt von Stärke und Charakter.“ Generell sei es „schön zu sehen, dass in Deutschland immer mehr junge Spieler die Chance bekommen, dabei zu sein.“

Das kann ein Weg für die Zukunft sein. Und das sowohl beim DFB als auch beim FC Bayern. Und Karl könnte dabei eine Hauptrolle spielen. Das zeigte er auch beim Spiel in Freiburg am Samstag, das Bayern mit 3:2 gewinnen konnte. Karl spielte wieder frech und frei auf, hatte den ein oder anderen Abschluss in petto und entschied das Spiel am Ende auch noch mit seinem Siegtreffer in der Nachspielzeit. Hier zeigte er sogar Stürmerqualitäten, schlich sich perfekt von seinem Gegenspieler weg und stand am Ende goldrichtig.

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