Trotz Bayern-Klartext: Olise-Gerüchte reißen nicht ab

Vjekoslav Keskic
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Die Gerüchte um einen möglichen Abgang von Michael Olise reißen nicht ab – doch beim FC Bayern bleibt man weiterhin unmissverständlich. Auch ein spektakulärer Mega-Deal aus Madrid scheint daran nichts zu ändern.


Wie das spanische Portal Fichajes berichtet, soll Real Madrid an einem außergewöhnlichen Transfermodell arbeiten. Demnach planen die Königlichen, rund 150 Millionen Euro plus Offensivspieler Brahim Diaz zu bieten, um Olise im Sommer ins Bernabéu zu holen.

Real geht in die Offensive – Bayern bleibt standhaft

Der Hintergrund: Real-Präsident Florentino Pérez gilt als großer Fan des Franzosen und soll nach dessen Gala-Auftritt im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League noch entschlossener sein, den Transfer voranzutreiben. Olise überzeugte beim 2:1-Sieg der Bayern in Madrid auf ganzer Linie und spielte sich endgültig ins Rampenlicht der europäischen Topklubs.

Doch so spektakulär das kolportierte Angebot auch klingt – an der Säbener Straße zeigt man sich davon unbeeindruckt.

Klare Haltung: Olise ist unverkäuflich

Michael Olise
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Die Bayern-Bosse haben zuletzt mehrfach klargestellt, dass Olise eine zentrale Rolle in den Planungen für die Zukunft spielt. Sportvorstand Max Eberl brachte die Haltung des Klubs klar auf den Punkt: „Er hat einen Vertrag bis 2029 – mehr muss ich dazu nicht sagen.“

Eine Ausstiegsklausel existiert nicht, die Verhandlungsposition liegt somit vollständig beim deutschen Rekordmeister. Und die ist eindeutig: Ein Verkauf steht nicht zur Debatte – selbst bei Summen, die weit über dem ursprünglichen Kaufpreis von rund 53 Millionen Euro liegen.

Gerade im Kontext der neuen Transferstrategie, die verstärkt auf Stabilität und Kontinuität setzt, wäre ein Abgang eines Schlüsselspielers wie Olise kaum vermittelbar. Der Franzose ist nicht nur sportlich ein Unterschiedsspieler, sondern auch ein Gesicht der neuen Bayern-Generation.

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