Die Zukunft von Manuel Neuer bleibt eines der spannendsten Themen beim FC Bayern – doch nun zeichnet sich erstmals eine klare Tendenz ab. Nach Wochen voller Spekulationen hat der 40-Jährige selbst angedeutet, dass ein Verbleib über den Sommer hinaus durchaus realistisch ist.
„Ich werde jetzt noch nichts verkünden. Aber im Moment sieht es gut aus“, erklärte Neuer nach dem Pokal-Halbfinale in Leverkusen. Eine endgültige Entscheidung steht zwar noch aus, doch hinter den Kulissen wächst die Zuversicht.
Bayern rechnen mit Neuer-Verbleib
Nach Informationen von Sky gehen mehrere Verantwortliche beim deutschen Rekordmeister aktuell davon aus, dass der Kapitän seinen Vertrag verlängern wird. Für die Münchner wäre das die Wunschlösung, denn sportlich liefert Neuer weiterhin auf Topniveau ab und bringt enorme Erfahrung in die Mannschaft ein.
Seine Leistungen in den vergangenen Wochen haben einmal mehr unterstrichen, dass er trotz seines Alters noch immer den Unterschied ausmachen kann.
Unabhängig von der finalen Entscheidung haben die Bayern bereits einen konkreten Plan für die Torwartposition ausgearbeitet. Sollte Neuer verlängern, bleibt er die klare Nummer eins.
Dahinter ist Jonas Urbig als zukünftige Nummer zwei vorgesehen. Der 22-Jährige soll deutlich mehr Spielzeit erhalten und schrittweise aufgebaut werden.
Sven Ulreich würde in diesem Szenario weiterhin als erfahrener Backup im Kader bleiben und die Rolle der Nummer drei übernehmen. Komplettiert würde das Quartett von Nachwuchstorhüter Leonard Prescott.
Alternative Szenarien liegen bereit

Auch für den Fall eines Karriereendes von Neuer sind die Münchner vorbereitet. Dann würde der Fokus darauf liegen, einen erfahrenen Torhüter als neue Nummer zwei hinter Urbig zu verpflichten.
Ein Name, der zuletzt gehandelt wurde, ist Daniel Heuer Fernandes vom Hamburger SV. Aktuell ist diese Spur jedoch nicht konkret, wie es heißt. Erst bei einem möglichen Neuer-Abschied könnte sich das ändern.

