Der FC Bayern sondiert weiter den Transfermarkt, auch im Mittelfeld könnte sich im Sommer etwas tun. Nun rückt ein junger Premier-League-Spieler in den Fokus, dessen Zukunft aktuell offen ist.
Der 23-jährige Pape Matar Sarr von Tottenham Hotspur steht laut Football Insider auf den Zetteln mehrerer Topklubs. Neben dem FC Bayern beschäftigen sich laut dem Bericht auch Real Madrid und Paris Saint-Germain mit dem senegalesischen Nationalspieler. Sarr könnte als Ersatz für Leon Goretzka verpflichtet werden.
Hintergrund ist die sportlich angespannte Lage bei den Spurs, die sogar in höchster Abstiegsgefahr stecken. Aktuell befinden sie sich auf dem 18. Tabellenplatz und somit auf einem Abstiegsplatz. Der Rückstand auf den 17. West Ham United beträgt zwei Punkte.
Sollte es tatsächlich zum Gang in die Championship kommen, könnte sich die Situation deutlich verändern. Ein möglicher Abstieg würde Tottenham wohl zu Verkäufen zwingen – ein Szenario, das interessierte Vereine genau beobachten. Sarr gilt dabei als einer der spannendsten Akteure im Kader, dessen Zukunft aktuell ungewiss ist.
Ablöseforderung hat es in sich

Nach Informationen von CaughtOffside liegt die geforderte Ablöse bei rund 50 Millionen Pfund, was etwa 57 Millionen Euro entspricht. Damit bewegt sich der Preis deutlich über seinem geschätzten Marktwert von 32 Millionen Euro, was einen Transfer für die Münchner erschweren könnte.
Neben den europäischen Schwergewichten mischt auch Fenerbahçe im Rennen mit. Laut Turkish-Football.com hat der Klub aus Istanbul bereits Kontakt zu Sarrs Umfeld aufgenommen. Der Mittelfeldspieler wird dort als zentrale Verstärkung für einen geplanten Umbruch gesehen.
Beim FC Bayern dürfte ein möglicher Deal vor allem an den finanziellen Rahmenbedingungen hängen. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Kaderstruktur im Mittelfeld ist ein teurer Transfer unwahrscheinlich. Mit den gesetzten Kimmich und Pavlovic sowie dem aufstrebenden Tom Bischof wäre Pape Matar Sarr wohl eher nur eine Backup-Option.

