Anthony Gordon gilt als Topkandidat beim FC Bayern. Nun wurde Max Eberl direkt nach dem England-Star gefragt.
Beim FC Bayern laufen die Planungen für den Transfersommer bereits auf Hochtouren. Mit Anthony Gordon von Newcastle United wird dabei seit Wochen ein prominenter Name gehandelt. Der englische Nationalspieler soll intern als Wunschlösung für die Offensive gelten und wird immer wieder mit einem Wechsel nach München in Verbindung gebracht.
Nun hat sich Sportvorstand Max Eberl persönlich zu den Spekulationen geäußert – und dabei auf die Bremse getreten. Im „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF wurde er konkret auf die Gerüchte rund um Gordon angesprochen.
Seine Antwort: „Wir werden uns in Ruhe anschauen, welche Spieler wir tatsächlich noch dazuholen. Aber ich finde es jetzt vor dem Spiel in Paris, vor dem Pokalfinale, wo jeder Spieler, der bei uns jetzt gerade noch unter Vertrag steht, wichtig ist, etwas despektierlich, über Spieler zu reden, die ab dem 1.7.2026 bei uns sein könnten.“
Bayern hält sich bewusst bedeckt
Damit macht Eberl klar, dass Transferdiskussionen aktuell keine Priorität haben. Der Fokus liegt laut dem FCB-Boss vollständig auf den entscheidenden Spielen der Saison – allen voran dem Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain sowie dem DFB-Pokal.
Auch wenn die Verantwortlichen den Markt sicher genau beobachten und sich mit potenziellen Neuzugängen beschäftigen, sollen konkrete Namen aktuell nicht öffentlich diskutiert werden.
Gerade in der entscheidenden Phase der Saison will man Unruhe vermeiden und den Fokus auf den bestehenden Kader richten.

Dennoch gilt Gordon weiterhin als spannendes Profil für die Münchner. Der 25-Jährige überzeugt in der Premier League – und bis zu Newcastles Ausscheiden auch in der Champions League – mit Tempo, Vielseitigkeit und Torgefahr und würde gut in das flexible Offensivsystem von Vincent Kompany passen.

