Überraschende Wende: Neue Hoffnung für Bayern im El-Mala-Poker

Sebastian Mittag
Foto: Getty Images

Im Transferpoker um Said El Mala deutet sich eine überraschende Wende an – und der FC Bayern könnte plötzlich wieder eine Rolle spielen.


Beim FC Bayern laufen die Planungen für den Transfersommer auf Hochtouren. Auf der Suche nach Verstärkungen für die Offensive beobachten die Münchner den Markt intensiv – dabei rückt nun auch wieder ein bekanntes Talent in den Fokus: Said El Mala.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat sich Brighton & Hove Albion aus dem Werben um den 19-Jährigen zurückgezogen. Zuvor galt der Premier-League-Klub als Top-Favorit auf eine Verpflichtung des Shootingstars vom 1. FC Köln. Demnach habe Brighton die finanziellen Forderungen der Kölner letztlich nicht erfüllt.

Ein Angebot in Höhe von rund 35 Millionen Euro soll dem Effzeh nicht ausgereicht haben. Intern wird offenbar eine Ablösesumme von bis zu 50 Millionen Euro angestrebt – ein Preis, der El Mala zum teuersten Verkauf der Vereinsgeschichte machen würde.

Durch den Rückzug von Brighton könnte sich die Ausgangslage jetzt neu sortieren. Neben dem FC Chelsea und Newcastle United soll auch der FC Bayern weiterhin interessiert sein und sich „in Lauerstellung“ befinden.

Die Münchner suchen perspektivisch nach zusätzlicher Qualität für die Offensive – insbesondere auf dem linken Flügel. El Mala gilt als eines der spannendsten Talente auf dieser Position und könnte langfristig eine wichtige Rolle einnehmen.

Allerdings gibt es auch intern Vorbehalte. Die geforderte Ablösesumme wird an der Säbener Straße als sehr hoch eingeschätzt, weshalb sich die Bayern parallel nach Alternativen umsehen.

Gordon bleibt wichtiges Thema bei Bayern

Anthony Gordon
Foto: IMAGO

Ein prominenter Name ist dabei weiterhin Anthony Gordon. Der englische Nationalspieler von Newcastle United gilt als Wunschlösung für die Offensive, bringt jedoch ebenfalls ein hohes Preisschild mit sich. Für Gordon werden rund 80 Millionen Euro gefordert – eine Summe, die die Bayern genau abwägen müssen.

Im Vergleich dazu wäre El Mala trotz hoher Forderung die günstigere Option. Zudem bringt er Entwicklungspotenzial mit und könnte sich hinter etablierten Kräften wie Luis Diaz schrittweise heranarbeiten.

Wie es für das Kölner Talent weitergeht, ist aktuell offen. Klar ist jedoch: Nach dem Ausstieg von Brighton ist der Transferpoker wieder völlig offen – und der FC Bayern könnte davon profitieren.

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