Die Zukunft von Leon Goretzka nimmt konkrete Formen an. Nachdem der FC Bayern entschieden hat, den auslaufenden Vertrag des Mittelfeldspielers im Sommer nicht zu verlängern, verdichten sich nun die Hinweise auf einen Wechsel in die italienische Serie A.
Aktuellen Berichten zufolge steht der 31-Jährige kurz vor einem Engagement bei der AC Mailand. Wie die Gazzetta dello Sport meldet, befinden sich beide Seiten in fortgeschrittenen Gesprächen. Demnach könnte Goretzka einen Dreijahresvertrag bei den Rossoneri unterschreiben und dabei ein Netto-Jahresgehalt von rund fünf Millionen Euro beziehen.
Besonders attraktiv für Milan: Der deutsche Nationalspieler wäre aufgrund seines auslaufenden Vertrags beim FC Bayern ablösefrei zu haben – ein Transfer, der sportlich wie wirtschaftlich als echter Coup gewertet werden könnte.
Goretzka selbst hatte sich zuletzt sehr zurückhaltend zu seiner Zukunft geäußert und betont, dass er erst nach der laufenden Saison eine finale Entscheidung treffen wird, wo er in der kommenden Saison spielt.
Milan sieht Goretzka als Schlüsselspieler

Beim Traditionsklub aus Italien plant man offenbar fest mit Goretzka. Die Verantwortlichen wollen das Mittelfeld neu strukturieren und setzen dabei gezielt auf Erfahrung und internationale Qualität. Laut dem Bericht soll auch Cheftrainer Massimiliano Allegri den Bayern-Profi ausdrücklich als Wunschlösung identifiziert haben.
Für Goretzka wäre der Wechsel ein spannender Schritt in ein neues Umfeld. Er würde erstmals im Ausland spielen, nachdem er bislang ausschließlich in Deutschland aktiv war – zunächst beim VfL Bochum, später beim FC Schalke 04 und seit 2018 beim FC Bayern.
Konkurrenz aus Turin – doch Milan vorne
Auch Juventus Turin hatte zuletzt Interesse am Mittelfeldspieler signalisiert. Doch aktuell scheint die AC Mailand im Poker die besseren Karten zu haben. Laut Gazzetta dello Sport könnten die Rossoneri ihren italienischen Rivalen bereits ausgestochen haben.
In München hinterlässt Goretzka trotz seines bevorstehenden Abschieds weiterhin Spuren. Auch wenn er unter Vincent Kompany nicht durchgehend gesetzt ist, zählt er nach wie vor zum erweiterten Stammpersonal. In der laufenden Saison kommt er auf 44 Pflichtspieleinsätze für den deutschen Rekordmeister.
Der Abschied im Sommer würde damit das Ende einer langen und erfolgreichen Zeit beim FC Bayern markieren – und zugleich den Beginn eines neuen Kapitels in Italien.

