Die Zukunft von Manuel Neuer ist weiterhin nicht entschieden. Der Vertrag des Torhüters des FC Bayern läuft im Sommer aus. In den letzten Wochen gab es keine konkreten Bewegungen, doch das gehört nun der Vergangenheit an.
In den letzten Wochen wurde mehrfach berichtet, dass es die Tendenz gibt, dass Neuer doch noch ein Jahr dranhängt. Der Torhüter fühlt sich wohl und bis auf einige kleine Blessuren ist er soweit auch gesund durch die Saison zu kommen.
Die Grundidee bei Bayern war und ist es, dass man noch ein Jahr mit Neuer verlängert, aber Jonas Urbig deutlich mehr Spiele gibt, um ihn als neue Nummer eins aufzubauen.
Bewegung im Neuer-Poker!
Kürzlich berichtete die Abendzeitung München schon von einer Einigung und einer finalen Entscheidung, was seitens Christoph Freund, dem Sportdirektor, aber dementiert wurde. Max Eberl, der Sportvorstand, betonte zuletzt, dass man weiterhin gelassen an die Sache herangehen wird.

Jetzt berichtet die BILD von einem Besuch des Neuer-Beraters Thomas Kroth an der Säbener Straße. Und dabei ging es konkret um die Zukunft des Torhüters. Denn mittlerweile, so berichtet das Medium, ist nicht nur beim FC Bayern, sondern auch bei Neuer die Tendenz klar. Er würde einer Verlängerung zustimmen, auch unter den aktuell vorliegenden Bedingungen. Weniger Spiele sind für ihn also kein Problem, solange er weiterhin eine wichtige Rolle spielt.
Noch vor einer Woche sagte Neuer selbst, dass es noch nichts zu verkünden gibt, es aber nicht schlecht aussieht. Jetzt beginnen die konkreten Verhandlungen zwischen dem Berater und dem FC Bayern. Es dürfte im Sinne des Rekordmeisters sein, dass Neuer auf einen kleinen Teil seines doch hohen Gehalts verzichtet. Um wie viel es dabei geht und ob das im Endeffekt auch realistisch ist, das wird erst im Laufe der Gespräche genauer definiert. Da beide aber an einem Strang ziehen und die gleichen Interessen haben, sollten die Finanzen am Ende nicht zum Problem werden.



