All-in bei Gordon? Bayern streicht andere Topstars von Liste

Vjekoslav Keskic
Foto: Getty Images

Der FC Bayern treibt seine Planungen für den kommenden Transfersommer weiter voran und hat dabei ein klares Ziel vor Augen. Anthony Gordon steht ganz oben auf der Wunschliste der Münchner. Doch der Weg zum Deal ist kompliziert.


Nach Informationen der Sport BILD haben die Bayern bereits konkrete Schritte im Werben um den englischen Nationalspieler eingeleitet. Gordons Berater war demnach sogar persönlich in München, wo erste Gespräche geführt und auch finanzielle Rahmenbedingungen ausgelotet wurden.

Damit ist klar: Das Interesse des Rekordmeisters ist nicht nur lose, sondern längst konkret. Die sportliche Führung um Max Eberl sieht in dem 25-Jährigen eine ideale Verstärkung für die offensive Außenbahn.

Ablöse als größte Hürde

Das Problem liegt jedoch auf der Hand – und es ist ein gewaltiges: Newcastle United fordert rund 86 Millionen Euro für seinen Leistungsträger. Eine Summe, die die Bayern in ihrer aktuellen finanziellen Situation nicht bereit sind zu zahlen.

Die Münchner verfolgen daher eine klare Strategie. Zunächst soll eine persönliche Einigung mit Gordon erzielt werden, um anschließend die Verhandlungsposition gegenüber Newcastle zu stärken und die Ablöse zu drücken.

Dabei hoffen die Bayern auch auf externe Faktoren. Newcastle spielt sportlich eine durchwachsene Saison und steht unter Druck durch Financial Fairplay. Ein Verkauf könnte für die Engländer wirtschaftlich sinnvoll werden – ein Umstand, den die Münchner gezielt nutzen wollen.

Bayern sortiert Transferliste neu

Dusan Vlahovic
Foto: IMAGO

Parallel zum Gordon-Poker hat der FC Bayern auch seine Prioritäten angepasst. Während der Flügelspieler weiterhin als Wunschlösung gilt, wurden andere prominente Namen intern offenbar aussortiert.

Spieler wie Rafael Leo und Dusan Vlahovic, die zuletzt immer wieder mit einem Wechsel nach München in Verbindung gebracht wurden, spielen in den Planungen keine Rolle mehr. Die Verantwortlichen setzen stattdessen klar auf das Profil von Gordon: dynamisch, flexibel einsetzbar und entwicklungsfähig.

Ob der Transfer am Ende zustande kommt, hängt maßgeblich von den finanziellen Rahmenbedingungen ab. Klar ist jedoch: Bayern meint es ernst mit Gordon.

Der Poker um den England-Star dürfte sich zu einem der spannendsten Transfer-Themen des Sommers entwickeln – mit offenem Ausgang.

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