Die Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern nimmt weiter konkrete Formen an: Christoph Freund bestätigte positive Gespräche über eine Vertragsverlängerung.
Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim machte Freund deutlich, dass sich beide Seiten bereits intensiv austauschen. „Man spricht natürlich miteinander. Es gibt gute Gespräche, aber noch nichts Weiteres zu verkünden“, erklärte der Sportdirektor und betonte zugleich, dass eine endgültige Entscheidung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte: „Heute ist der 1. Mai, die Saison ist nicht mehr endlos lang und daher gibt es Gespräche.“
Auch wenn noch keine Unterschrift erfolgt ist, sieht alles danach aus, dass Neuer seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern könnte. Hinter den Kulissen laufen die Gespräche mit Berater Thomas Kroth, der gestern an der Säbener Straße war. Klar ist: Beide Seiten wollen eine für die Zukunft tragfähige Lösung finden – sportlich wie finanziell.
Welche Rolle spielt Jonas Urbig?
Ein zentraler Punkt in den Gesprächen ist die zukünftige Torwart-Hierarchie – und damit die Rolle von Jonas Urbig. Der junge Torhüter gilt beim FC Bayern als designierter Nachfolger und soll schrittweise mehr Verantwortung übernehmen. Intern wird offenbar ein Modell diskutiert, bei dem Neuer weiterhin die Nummer eins bleibt, gleichzeitig aber gezielt Spiele an Urbig abgibt.

Urbig, der seit seinem Wechsel nach München als großes Talent gilt, profitiert dabei nicht nur von Einsatzzeiten, sondern auch von der Erfahrung Neuers, der als Mentor fungieren soll: „Manu ist jetzt im fortgeschrittenen Alter und gibt seine Erfahrungen weiter“, erklärte Freund und fügte hinzu: „Jonas profitiert extrem davon.“
Zudem betonte Freund, dass der Übergang nach einer Ära, wie Neuer sie beim FC Bayern geprägt hat, „nicht so einfach“ sei. Trotzdem blickt er positiv auf die Zukunft: „Wenn wir das alle gemeinsam hinbekommen, dann wäre das ein großer Erfolg.“


