Das Hinspiel im Halbfinale der UEFA Champions League zwischen PSG und dem FC Bayern war ein beeindruckendes Offensivspektakel, endete 5:4. Toni Kroos war dabei vor allem von einem Spieler sehr erstaunt.
PSG und Bayern sind momentan wohl das Maß aller Dinge im europäischen Fußball und beide spielen einen sehr offensiv ausgerichteten Fußball. Das begeistert die Experten, auch die Fans. Nicht wenige waren sprach- und fassungslos nach dem Spiel am Dienstag.
Es war eine immense Intensität und bei neun Toren konnte man den Defensivreihen nach dem Spiel gar nicht einmal einen großen Vorwurf machen. Vielmehr war es so, dass die Offensivspieler derart überzeugten, dass die Angriffe kaum zu verteidigen waren.
Kroos von Olise beeindruckt
Auch Toni Kroos, der selbst mehrfach die Champions League gewinnen und auf der größten Bühne überzeugen konnte, schaute sich das Spiel natürlich an. Im Nachgang analysierte er es zusammen mit Bruder Felix im gemeinsamen Podcast Einfach mal Luppen. Kroos war angetan von der Ausrichtung beider Mannschaften, bestätigte, dass beide momentan die Elite im Weltfußball sind.
Besonders hob er aber Michael Olise hervor, den er schon für die Spiele gegen Real Madrid lobte. „Man hat gesehen, dass Olise mit dem für mich besten Außenverteidiger der Welt gemacht hat, was er will. So, und zwar nicht nur im 1-gegen-1, sondern auch, was das Thema erste Meter und Geschwindigkeit angeht. Man hatte das Gefühl, dass selbst ein Mendes, der zuletzt viele Rechtsaußen in seine Hosentasche gesteckt, Probleme hat. Dass er gedacht hat, da ist jetzt einer, da bin selbst ich physisch nicht besser“, sagte der Weltmeister von 2014.

Die Tatsache, dass Mendes derartige Probleme hatte, beschäftigte Kroos noch länger. „Was Olise in der ersten Halbzeit gemacht hat gegen dieses Kaliber, das war einfach nur beeindruckend. In der zweiten Halbzeit war Mendes dann ein wenig besser und kontrollierter, denke ich“, so Kroos weiter.



