Enthüllt: Bayern schon seit Monaten in Kontakt mit Gordon-Seite

Lukas Neth
Foto: Getty Images

Der FC Bayern treibt seine Transferplanungen weiter voran. Bei Wunschspieler Anthony Gordon könnten die Münchener wohl schon weiter sein als bisher angenommen.


Die Gerüchte um einen Wechsel von Anthony Gordon an die Säbener Straße reißen nicht ab. Seit Wochen wird der Offensiv-Allrounder, der aktuell bei Newcastle United unter Vertrag steht, mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. FCB-Coach Vincent Kompany soll den Transfer intern klar befürworten, da Gordon mit Tempo, Dribbelstärke und Flexibilität ideal ins Anforderungsprofil passt.

Wie Transfer-Insider Florian Plettenberg jetzt berichtet, steht das Management des englischen Nationalspielers bereits seit Monaten in Kontakt mit dem deutschen Rekordmeister. Demnach laufen die Gespräche im Hintergrund schon länger, ohne dass es bislang zu offiziellen Verhandlungen mit Newcastle United gekommen ist.

Diese Enthüllung passt zu den bisherigen Entwicklungen rund um den möglichen Deal: Schon zuvor wurde berichtet, dass Bayern den 25-Jährigen als Wunschlösung für die linke Außenbahn betrachtet und es bereits konkrete Gespräche mit der Spielerseite gegeben hat.

Hohe Ablöse stellt Problem dar

Allerdings ist der Weg zu einer Verpflichtung kompliziert. Während die sportliche Führung den Deal vorantreibt, gibt es innerhalb des Klubs offenbar auch kritische Stimmen – insbesondere wegen der hohen Ablöseforderung, die sich im Bereich von bis zu 90 Millionen Euro bewegen soll.

Die Bayern folgen derweil wohl einer klaren Strategie: Zunächst soll eine Einigung mit der Spielerseite erzielt werden, um anschließend Druck auf Newcastle in den Ablöseverhandlungen auszuüben.

Dass der Kontakt zur Gordon-Seite bereits seit Monaten besteht, unterstreicht, wie ernst es den Münchenern mit einer Verpflichtung ist. Der Flügelspieler gilt intern als absolute Toplösung für die Offensive und könnte künftig Konkurrenz für Spieler wie Luis Díaz darstellen, aber auch Harry Kane im Sturmzentrum entlasten.

Teile diesen Artikel
×