Der BVB bereitet sich wohl auf einen möglichen Abgang von Nico Schlotterbeck vor – ausgerechnet ein Verteidiger des FC Bayern könnte sein Nachfolger werden.
Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Vertragssituation von Nico Schlotterbeck. Der deutsche Nationalspieler hat seinen Vertrag beim BVB zwar erst kürzlich bis 2031 verlängert, allerdings mit einer Ausstiegsklausel, die bestimmten Topklubs bereits diesen Sommer einen Transfer ermöglichen könnte.
Die festgeschriebene Ablöse soll bei rund 50 bis 60 Millionen Euro liegen. Allerdings gilt diese Klausel nach aktuellen Berichten nur für ausgewählte Klubs, zu denen der FC Bayern nicht zählt, was einen direkten Wechsel zum deutschen Rekordmeister ausschließt.
Trotzdem könnte es im Sommer zu einem Transfer zwischen den beiden deutschen Top-Klubs kommen. Und genau hier kommt ein überraschender Name ins Spiel: Wie zuletzt berichtet wurde, steht Bayern-Verteidiger Hiroki Ito auf der Liste des BVB. Der Japaner könnte im Falle eines Schlotterbeck-Abgangs als direkte Verstärkung für die Innenverteidigung eingeplant werden.
Starker linker Fuß als wichtiges Kriterium

Ito gilt als moderner Defensivspieler mit starker Spieleröffnung, guter Technik und hoher taktischer Flexibilität – Eigenschaften, die perfekt ins Dortmunder Profil passen würden. Zudem ist seine Situation beim FC Bayern nicht völlig unumstritten, was einen Transfer grundsätzlich möglich erscheinen lässt.
Seit seinem Wechsel zum FC Bayern war Ito häufig verletzt und konnte bislang keine tragende Rolle beim Rekordmeister übernehmen. Neben dem BVB sollen auch Klubs aus der Premier League Interesse an Ito zeigen.
Auch im BILD-Podcast Bayern Insider wurde ein möglicher Wechsel von Ito nach Dortmund thematisiert. Vor allem sein starker linker Fuß könnte ihn interessant für die Schwarz-Gelben machen, da der BVB im Falle eines Schlotterbeck-Abgangs vermutlich gezielt nach einem Linksfuß suchen würde.
Für Borussia Dortmund ergibt sich damit ein klares Szenario: Sollte Schlotterbeck seine Klausel ziehen und den Verein verlassen, müsste reagiert werden – und Ito wäre offenbar eine der bevorzugten Lösungen. Gleichzeitig würde ein solcher Deal zusätzliche Brisanz erhalten, da Transfers zwischen Bayern und Dortmund historisch immer besonders sensibel sind.
Ob es tatsächlich so weit kommt, hängt letztlich an Schlotterbeck selbst. Bleibt er, dürfte sich die Personalplanung beim BVB entspannen. Zieht er jedoch die Klausel, könnte es im Sommer zu einer neuen, überraschenden Transfergeschichte zwischen den beiden deutschen Topklubs kommen.


