Kurz vor dem Champions-League-Kracher gegen Paris Saint-Germain sorgt ausgerechnet Ausrüster Adidas für Verwunderung bei den Bayern-Fans. Zwei Tage vor dem Halbfinal-Rückspiel präsentierte der FC Bayern sein neues Heimtrikot für die Saison 2026/27 – doch im Online-Shop tauchte plötzlich ein altbekannter Name auf.
Denn: Fans konnten das neue Jersey tatsächlich auch mit dem Flock von Kingsley Coman bestellen. Ein Detail, das viele stutzig machte – schließlich spielt der Franzose seit Sommer 2025 nicht mehr beim deutschen Rekordmeister.
Der Flügelspieler war nach zehn Jahren in München zu Al-Nassr gewechselt und läuft dort inzwischen an der Seite von Cristiano Ronaldo auf. Dass sein Name nun wieder im Zusammenhang mit dem neuen Bayern-Trikot auftauchte, war daher schlicht ein Fehler im System des Herstellers.
Panne sorgt für Verwunderung
Im Adidas-Shop wurde das Trikot sowohl in der regulären Version als auch als Authentic-Variante mit Coman-Flock angeboten. Ein klarer Hinweis darauf, dass es sich nicht um eine bewusste Marketingaktion, sondern um eine technische Panne handelt.
Interessant: Im offiziellen Bayern-Shop selbst war das Trikot nicht mit Comans Namen verfügbar – ein weiteres Indiz dafür, dass der Fehler ausschließlich beim Ausrüster lag.
Adidas online store is still selling Kingsley Coman #11 shirts on the release of the new home kit today [📷 via @BILD] pic.twitter.com/duPSns0oBV
— Bayern & Germany (@iMiaSanMia) May 4, 2026
Neues Trikot für großen Abend
Unabhängig von der kuriosen Panne richtet sich der Fokus in München längst auf das Sportliche. Das neue rot-weiße Heimtrikot soll ausgerechnet im wichtigsten Spiel der Saison erstmals getragen werden.
Im Rückspiel gegen PSG brauchen die Bayern nach dem 4:5 im Hinspiel mindestens einen Sieg, um die Verlängerung zu erreichen – oder einen Erfolg mit zwei Toren Unterschied für den direkten Finaleinzug.
Der Klub selbst beschreibt das neue Trikot als Ausdruck von „Selbstbewusstsein, Strahlkraft und absoluter Siegermentalität“. Worte, die vor dem Duell mit dem Titelverteidiger nicht zufällig gewählt sind.
Ob das neue Jersey tatsächlich zum Glücksbringer wird, bleibt abzuwarten. Für Gesprächsstoff hat es schon vor dem Anpfiff gesorgt – wenn auch unfreiwillig.


