Leon Goretzka hat sich beim FC Bayern mal wieder eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen Paris Saint-Germain könnte Vincent Kompany nun vor einer besonderen Entscheidung stehen.
Der Mittelfeldspieler war zuletzt in der Bundesliga wieder deutlich präsenter. Beim 3:3 gegen Heidenheim half Goretzka den Münchnern mit zwei Treffern, darunter ein direkt verwandelter Freistoß. Der ehemalige Schalker stand zuletzt in sechs Ligaspielen in Serie in der Startelf und sammelte dabei mehrere Scorerpunkte.
Trotzdem ist offen, welche Rolle Goretzka im Champions-League-Duell mit PSG erhält. Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic gelten im Zentrum weiterhin als erste Wahl. Kompany könnte aber überlegen, ob der körperlich robuste Goretzka gegen Paris zusätzliche Stabilität bringt, zumal Jamal Musiala zuletzt nicht seinen besten Rhythmus fand.
Goretzka könnte als Joker wichtig werden

Ein Startelfeinsatz ist damit nicht ausgeschlossen, wirkt nach aktueller Lage aber auch nicht zwingend. Wahrscheinlicher erscheint eine Rolle im Laufe des Spiels, wenn Bayern gegen PSG mehr Präsenz, Zweikampfstärke oder frische Energie im Mittelfeld braucht. Sportvorstand Max Eberl traut Goretzka genau das zu: Er „kann eine sehr, sehr wichtige Rolle spielen“.
Auch die jüngsten Auftritte haben seine Position im Kader wieder geschärft. Nach seinem Freistoßtor gegen Heidenheim sagte Goretzka: „Ich darf nicht allzu oft schießen, deshalb kann ich mich noch gut erinnern.“ Es war sein erster direkt verwandelter Freistoß seit seiner Zeit beim FC Schalke 04.
Neben der sportlichen Frage schwingt weiter die Zukunft des Mittelfeldspielers mit. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft im Sommer aus, sein Abschied ist beschlossene Sache. Mehrere Topklubs zeigen Interesse am Nationalspieler. Eberl lobte zuletzt dessen Entwicklung: „Er hat sich zurückgekämpft“. Zugleich sagte der Sportvorstand über das Interesse anderer Klubs: „Dass er viele Anfragen hat, überrascht mich nicht“.


