Großumbau gestartet! Bayern modernisiert die Säbener Straße

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

Der FC Bayern treibt die Modernisierung seines Trainingsgeländes an der Säbener Straße weiter voran – und greift dafür tief in die Struktur ein. Während sich die Profis auf dem Platz auf das Champions-League-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain vorbereiten, haben im Hintergrund bereits die Bauarbeiten begonnen.

Im Zentrum des Umbaus steht ein Projekt aus der Ära Carlo Ancelotti. Der damalige Trainer ließ in der Saison 2016/17 einen aufwendigen Fitness-Parcours errichten, der rund eine Million Euro kostete.


Doch nach Ancelottis Aus wurde die Anlage kaum noch genutzt – und verschwindet nun komplett. Wie die BILD berichtet, wurden in vergangenen Tagen erste Elemente entfernt, darunter Basketballkorb, Beachvolleyball-Netz und Teile des umliegenden Zauns.

Auch zentrale Bestandteile wie der Sprint-Hügel, die Reha-Sandgrube oder spezielle Barfuß-Strecken werden nach und nach zurückgebaut. Selbst der später ergänzte Padel-Court, einst als Geschenk für den Triple-Erfolg 2020 installiert, fällt den Bauarbeiten zum Opfer.

Neuer Trainingsplatz entsteht

Anstelle des alten Parcours soll ein neuer Trainingsplatz entstehen. Dieser wird in der Ecke des Geländes zum angrenzenden Park gebaut und ergänzt die bestehenden Spielflächen.

Ziel ist es, die Trainingsbedingungen für die Profis weiter zu optimieren und gleichzeitig neue Möglichkeiten für taktische Einheiten zu schaffen. Besonders wichtig: Auch der neue Platz wird – wie bereits die Felder eins und zwei – mit einem hohen Sichtschutz ausgestattet.

Damit kann Trainer Vincent Kompany künftig noch abgeschirmter arbeiten und Inhalte fernab der Öffentlichkeit einstudieren.

Modernisierung als Teil einer größeren Strategie

Säbener Straße
Foto: FC Bayern

Der neue Trainingsplatz ist allerdings nur ein Baustein eines umfassenderen Plans. Der FC Bayern verfolgt das Ziel, die Säbener Straße langfristig zu einer hochmodernen Klubzentrale auszubauen.

Dazu gehört auch eine geplante Erweiterung und Modernisierung des Profi-Trakts. Die Infrastruktur soll den steigenden Anforderungen im internationalen Spitzenfußball gerecht werden – sowohl sportlich als auch organisatorisch.

Der Umbau zeigt, dass der Rekordmeister nicht nur auf dem Transfermarkt, sondern auch abseits des Rasens investiert. Moderne Trainingsbedingungen gelten längst als entscheidender Faktor im Wettbewerb mit anderen Topklubs.

Gerade im internationalen Vergleich, in dem viele Vereine ihre Anlagen massiv ausgebaut haben, will Bayern weiterhin zur Spitze gehören.

Während sportlich das Triple im Fokus steht, arbeitet der FC Bayern parallel an seiner Zukunft. Der Abriss des alten Fitness-Parcours ist dabei ein symbolischer Schritt: Alte Strukturen weichen neuen Ideen.

Mit dem Umbau an der Säbener Straße stellt sich der Rekordmeister für die kommenden Jahre neu auf – und schafft die Grundlage für weitere Erfolge auf höchstem Niveau.

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