Der FC Bayern steht gegen PSG vor einem echten Kraftakt. Mario Basler blickt vor dem Halbfinal-Rückspiel mit Sorge auf Joshua Kimmich und die Defensive der Münchner.
Nach dem wilden 4:5 im Hinspiel braucht der FC Bayern am Mittwochabend gegen Paris Saint-Germain zwingend einen Sieg, um mindestens die Verlängerung zu erreichen. Mario Basler sieht die Münchner Chancen auf den Finaleinzug jedoch kritisch, vor allem wegen der zuletzt anfälligen Defensive.
Der frühere Bayern-Profi störte sich im Sport1-Doppelpass an den vielen Gegentoren der vergangenen Wochen. Schon in Paris lag der deutsche Rekordmeister zwischenzeitlich mit 2:5 zurück, auch in der Bundesliga kassierten die Münchner zuletzt mehrfach zu viele Treffer. Basler brachte seine Kritik deutlich auf den Punkt: „Wenn du dann Tag der offenen Tür hast …“
Basler nimmt Kimmich in die Pflicht

Besonders Joshua Kimmich steht bei Basler im Fokus. Der Mittelfeldspieler hole sich die Bälle aus Sicht des Ex-Nationalspielers zu häufig zu weit hinten ab und ziehe dadurch auch Gegenspieler mit in gefährliche Räume. Basler erinnerte dabei an frühere Phasen im Spiel des 30-Jährigen: „Vor ein, zwei Jahren war die Situation auch schon. Da ist er wieder überall rumgerannt, hat jede Position spielen wollen, und das fällt mir einfach in den letzten Spielen auch wieder auf.“
Für das Zentrum hätte Basler offenbar eine andere Lösung bevorzugt. Er würde neben Kimmich eher Leon Goretzka aufstellen und nicht Aleksandar Pavlovic. Bei den Bayern deutet sich vor dem PSG-Duell allerdings eine Doppelsechs aus Kimmich und Pavlovic an.
Offen bleibt zudem die Situation um Alphonso Davies. Der Linksverteidiger trainierte zuletzt nur individuell, ein Einsatz gegen Paris ist deshalb noch nicht sicher. Klar ist dagegen: Die Bayern müssen gewinnen, selbst ein erneutes Spektakel mit vielen Toren würde reichen, solange am Ende der Münchner Sieg steht.



