Jetzt wird es ernst bei Gordon! Bayern nehmen Kontakt zu Newcastle auf

Sebastian Mittag
Foto: Getty Images

Der FC Bayern treibt den Transfer von Anthony Gordon weiter voran. Nun gibt es offenbar erstmals direkten Kontakt mit Newcastle United.

Im Transferpoker um Anthony Gordon nimmt die Sache weiter Fahrt auf. Wie die Daily Mail berichtet, haben der FC Bayern und Newcastle United inzwischen erste Kontakte aufgenommen. Dabei handelt es sich zwar noch um Gespräche im Sondierungsstadium, doch sie zeigen: Die Münchner machen Ernst.


Schon in den vergangenen Wochen galt der 25-Jährige als absoluter Wunschkandidat für die Offensive des deutschen Rekordmeisters. Nun folgt der nächste Schritt in Richtung möglicher Verpflichtung.

Besonders interessant: Newcastle soll bereits wissen, was den englischen Nationalspieler im Sommer reizen würde – und dazu gehört offenbar ganz klar auch ein Wechsel zum FC Bayern.

Damit deckt sich die Entwicklung mit den bisherigen Berichten. Die Münchner verfolgen eine klare Strategie und wollen zunächst die Spielerseite von einem Transfer überzeugen, bevor sie in konkrete Verhandlungen mit dem Klub einsteigen.

Diese Herangehensweise könnte sich nun auszahlen, da Gordon einem Wechsel offenbar grundsätzlich offen gegenübersteht und eine neue Herausforderung sucht.

Ablöse bleibt größtes Hindernis bei Gordon

Trotz der positiven Entwicklung bleibt die finanzielle Seite der größte Knackpunkt. Newcastle fordert weiterhin eine hohe Ablösesumme, die im Bereich von bis zu 80 bis 90 Millionen Euro liegen soll.

Eine Summe, die die Bayern intern kritisch sehen. An der Säbener Straße gibt es eine klare Schmerzgrenze, die man nicht überschreiten möchte.

Anthony Gordon
Foto: IMAGO

Dennoch zeigt der Kontakt zwischen den Vereinen: Der Poker ist eröffnet. Sollte es den Bayern gelingen, Gordon vollständig von einem Wechsel zu überzeugen, könnte sich ihre Verhandlungsposition deutlich verbessern.

Klar ist aber auch: Der Deal steht und fällt mit der Ablösefrage. In den kommenden Wochen dürfte sich entscheiden, ob die Münchner den Transfer tatsächlich realisieren können – oder auf alternative Optionen ausweichen müssen.

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