Der FC Bayern und Manuel Neuer stehen kurz vor der nächsten Vertragsverlängerung. Wie der kicker berichtet, wird der Rekordtorhüter seinen auslaufenden Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängern. Gleichzeitig planen die Münchner offenbar bereits den schrittweisen Übergang zu Jonas Urbig.
Manuel Neuer wird seine aktive Karriere beim FC Bayern noch beenden. Vergangene Woche wurde bereits bekannt, dass der FCB-Kapitän den Beschluss gefasst hat, noch eine Saison beim Rekordmeister dranzuhängen.
Nach Informationen des kicker steht die Verlängerung des auslaufenden Vertrags unmittelbar bevor. Der Vollzug könnte demnach bereits in der kommenden Woche offiziell verkündet werden.
Der inzwischen 40 Jahre alte Bayern-Kapitän traut sich trotz der zahlreichen Verletzungsphasen der vergangenen Jahre weiterhin eine weitere Saison auf höchstem Niveau zu. Intern soll Neuer zudem großen Spaß an der aktuellen Mannschaft und insbesondere an der Zusammenarbeit mit Vincent Kompany haben.
Auch innerhalb des Vereins soll es keinerlei Zweifel mehr an einer weiteren Zusammenarbeit geben. Demnach wird die Verlängerung an keiner Seite mehr scheitern.
Interessant ist dabei vor allem die geplante Rollenverteilung für die kommende Saison. Jonas Urbig, der als große Zukunftshoffnung auf der Torwartposition gilt, soll künftig deutlich mehr Einsatzzeiten erhalten. In der laufenden Saison kommt der 22-Jährige bislang auf 17 Pflichtspieleinsätze.
Bayern treiben den Generationswechsel behutsam voran

Mit der geplanten Verlängerung setzt der FC Bayern weiter auf einen kontrollierten Übergang im Tor. Während Neuer sportlich und menschlich weiterhin als enorm wichtiger Faktor innerhalb der Mannschaft gilt, soll Urbig Schritt für Schritt aufgebaut werden.
Die Konstellation erinnert an frühere Bayern-Jahre, in denen junge Torhüter behutsam hinter erfahrenen Führungsspielern entwickelt wurden. Urbig genießt intern ein hohes Ansehen und gilt langfristig als potenzieller Nachfolger von Neuer.
Dass der Weltmeister von 2014 selbst weiterhin großes Vertrauen in seinen Körper besitzt, spielt den Münchnern dabei zusätzlich in die Karten. Trotz wiederkehrender Verletzungen zeigte Neuer in dieser Saison mehrfach, dass er sportlich noch immer auf höchstem Niveau agieren kann.
Für Kompany bedeutet die Entscheidung vor allem Stabilität auf einer zentralen Position. Der Belgier setzt auf klare Hierarchien und Führungsspieler – eine Rolle, die Neuer innerhalb der Kabine weiterhin ausfüllt.



